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Norton: Isle of Man TT genießt Priorität, kein Interesse an Rundkurs-Rennen

Ein Sieg bei der TT auf der Isle of Man ist Nortons großes Ziel für die Zukunft - Die Briten zeigen kein Interesse an Starts bei Rundkurs-Rennen wie der Superbike-WM

(Motorsport-Total.com) - Nach vielversprechenden Steigerungen in den vergangenen Jahren erlebte Norton in diesem Jahr keine besonders erfolgreiche Isle of Man TT. John McGuinness sah mit dem Norton-V4-Superbike weder im Superbike-Rennen noch bei der Senior-TT die Zielflagge. Ein Sieg auf der Isle of Man bleibt aber das große Ziel für Norton.

Norton V4RR

Norton V4RR: Vom exklusiven Superbike aus Donington Castle entstehen pro Jahr 500 Einheiten Zoom

Die Zukunft von Norton sieht laut Geschäftsführer Stuart Garner vielversprechend aus: "Wir haben mit unserem V4-Bike und der 650er erst losgelegt. Wir sind ein kleines Unternehmen, das eigene Motoren und eigene Chassis baut. Wir stehen damit noch am Anfang, doch in den kommenden Jahren wird man sehen, wozu Norton in der Lage ist."

"Wir werden weiterhin bei der TT antreten und möchten bei der TT gewinnen. Das ist unser Ziel im Rennsport", stellt der Norton-CEO im Exklusiv-Interview mit 'Motorsport-Total.com' klar. Von der exklusiven V4-Maschine, die in Donington Castle gebaut wird, entstehen pro Jahr maximal 500 Einheiten. "Sie sind für einige Jahre lang bereits ausverkauft", so Garner.

Auch in Zukunft möchte sich Norton auf das Roadracing konzentrieren. Engagements in der Superbike-WM oder anderen Rundkurs-Serien sind laut Garner zu ambitioniert: "Die TT und einige andere Roadracing-Events sind genug für uns. Wir haben aber auch ein Auge auf einige höherwertige Clubrennen geworfen und könnten auch in der BSB Gaststarts absolvieren."

John McGuinness; Stuart Garner

John McGuinness mit Norton-Geschäftsführer Stuart Garner Zoom

"Aber im Moment reicht uns das aus, was wir machen. Wir müssen daran denken, dass wir ein Unternehmen sind, das Straßenmotorräder baut. Wir sind ein kleines Unternehmen. Wir müssen deshalb vorsichtig sein, nicht zu viel im Rennsport zu machen und Budgets zu investieren, die wir nicht haben", erklärt der Norton-Geschäftsführer.

"Unsere Mitarbeiter dürfen nicht ihre Disziplin verlieren. Wir müssen uns darauf konzentrieren, Motorräder zu bauen, die von unseren Kunden gekauft werden", betont Garner.

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