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Markus Reiterberger stellt klar: Das Kapitel WSBK ist noch nicht beendet

Nach dem WM-Aus spricht Markus Reiterberger über seine Zukunft und schwärmt von seinem ehemaligen Team - WSBK-Rückkehr mit Werner Daemen ein Thema?

(Motorsport-Total.com) - Beim WSBK-Saisonfinale in Doha (Katar) ging Markus Reiterbergers Karriere in der Superbike-WM vorerst zu Ende. Für die neue Saison konnte der Obinger bisher noch keinen Platz finden. Das Thema Superbike-WM ist für Reiterberger nach dessen Comeback-Saison aber noch nicht erledigt. Der 25-Jährige traut sich zu, in Zukunft noch einmal in die Serie zurückzukommen.

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger feiert im März seinen 26. Geburtstag und hat noch einige Jahre vor sich Zoom

Wäre es denkbar, dass Mentor Werner Daemen mit BMW ein Team aufbaut, um Reiterberger zurück in die Serie zu bringen? "Der Werner hat das IDM-Team und das EWC-Team. Ich glaube, dass es da keine weiteren Kapazitäten gibt. Ich weiß nicht, ob das möglich wäre", grübelt Reiterberger im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

"Mir ist in der abgelaufenen Saison wieder bewusst geworden, was ich an meinem ehemaligen Team gehabt habe. Auch wenn ich mit den Leuten im 2019er-Team gut zurechtkam, war es dennoch ein Unterschied zu meinem vergangenen Team. Ich habe mich einfach besser entfalten können", stellt Reiterberger fest.

"Es geht nicht um die Nestwärme, wie einige Leute immer meinen", kontert er seinen Kritikern. "Es geht um die Detailarbeit, das gegenseitige Motivieren, das an einem Strang ziehen und den vollen Einsatz. Das war damals einfach anders. Vielleicht hätte ich mich auch anders anpassen sollen."

Markus Reiterberger

Dream-Team: Werner Daemen mit Markus Reiterberger Zoom

"Ich möchte schon noch einmal versuchen, in die WM zu kommen. Aber ich mache das nur, wenn ich mir sicher sein kann, das perfekte Paket zu bekommen, um vorne mitzufahren", stellt der Superstock-Champion von 2018 klar. "Sicherlich muss ich auch noch einiges umstellen. Mal schauen, was die Zukunft bringt. Ich bin gespannt."

In der kommenden Saison wird die Superbike-WM voraussichtlich in Oschersleben gastieren. Wäre ein Wildcard-Start vorstellbar? "Ich muss erstmal abwarten, was nächstes Jahr ist und wie es überhaupt aussieht. Aber es wäre denkbar", bemerkt Reiterberger. "Da bin ich schon tausende Runden gefahren. Ich komme dort gut zurecht. Es wäre eine gute Gelegenheit, um ein bisschen mitzumischen."

Abschließend nutzt Reiterberger noch die Gelegenheit, um sich bei seinen Unterstützern zu bedanken: "Ich danke allen Fans und Lesern, die mich unterstützt haben - in guten, wie in schlechten Zeiten. Ich hoffe, dass mich die Leute weiterhin verfolgen und unterstützen. Ich werde auch für den deutschen Motorsport weiterkämpfen, da ich einer von wenigen Fahrern bin. Das möchte ich weiterführen. Ich möchte für den deutschen Motorsport alles geben und die Fahne hochhalten."

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