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Jonathan Rea vs. Ducati: "Man benötigt mehr als einen starken Motor"

Obwohl die Ducatis von Alvaro Bautista und Chaz Davies deutlich mehr Topspeed hatten, behält Jonathan Rea die Ruhe und genießt den Erfolg beim Saisonfinale

(Motorsport-Total.com) - Ducati-Werkspilot Alvaro Bautista brauste beim Saisonfinale in Doha (Katar) mit mehr als 320 km/h über die Start/Ziel-Gerade. Die Zweikämpfe mit anderen Fahrern entschied der Spanier dadurch ohne große Mühe für sich. Auch an Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) zog Bautista mühelos vorbei. Gewinnen konnte der Ducati-Pilot dennoch nicht.

Jonathan Rea, Alvaro Bautista

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea im Dreikampf mit den beiden Werks-Ducatis Zoom

Rea entschied in Doha alle drei Rennen für sich und beendete die WSBK-Saison 2020 mit einem perfekten Wochenende. Vor einigen Monaten schien solch ein Szenario absolut unrealistisch. "Zu Saisonbeginn rechneten wir nicht damit, so deutlich besiegt zu werden. Doch im Laufe des Jahres konnten wir die Situation umdrehen und kamen mit einem Vorsprung zu den beiden ausstehenden Rennwochenenden", kommentiert der Weltmeister.

"Ich bin mit unserem Paket sehr zufrieden. Die beiden finalen Strecken beinhalteten lange Geraden", spielt er die Kurse in Argentinien und Katar an. "Wir konnten beweisen, dass man mehr benötigt als einen starken Motor, um zu gewinnen. Ich bin sehr stolz auf mein Team."

Jonathan Rea

Jonathan Rea: "Ich bin sehr stolz auf mein Team" Zoom

"Wir änderten die Abstimmung beim Rennwochenende in Katar so viele Male. Man würde mir nicht glauben, was wir alles änderten. Wir haben das Motorrad komplett umgekrempelt und stießen jedes Mal auf positive und negative Dinge", schildert der Kawasaki-Pilot.

Im abschließenden Rennen am Samstag (zum Rennbericht) gab es einen Dreikampf, in den neben Rea und Bautista auch Chaz Davies involviert war. Doch Rea behielt die Ruhe und setzte sich in den finalen Runden ab. "Ich wusste, dass ich gegen Rennende schneller bin als die Ducatis. Deshalb gewann ich das Rennen", bemerkt der Brite.


Fotos: Superbike-WM in Doha


"Ich riss mir in den drei ersten Sektoren den Hintern auf, um Alvaro hinter mir zu lassen. Dann wurde ich auf der Geraden wieder überholt", beschreibt er die Anfangsphase. "Sieben Runden vor Rennende zog ich das Tempo an. Vor allem im dritten Sektor konzentrierte ich mich darauf, keine Fehler zu machen, damit er keine Chance hat."

"Es war ein besonderer Sieg. Chaz und Alvaro waren von Beginn an vorne dabei. Es war nicht wie in den Rennen zuvor. Es ist sehr zufriedenstellend, vor den Ducatis ins Ziel gekommen zu sein", erklärt Rea, der bereits beim Rennwochenende in Frankreich den Titel vorzeitig sicherstellen konnte.

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