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Guintoli hat mit Suzuki "große Ziele"

Sylvain Guintoli kehrt 2010 mit Alstare-Suzuki wieder ganz auf die internationale Bühne zurück und verspürt in der Vorbereitung nur positiven Druck

(Motorsport-Total.com) - Alstare-Suzuki-Neuzugang Sylvain Guintoli ist zwar ein Rookie in der Superbike-Weltmeisterschaft, an internationaler Erfahrung mangelt es dem 27-jährigen Franzosen aber nicht. Schon im Jahr 2000 stieg er in die Motorrad-Weltmeisterschaft ein und fuhr bis 2006 vor allem in der 250er-Klasse. Es folgten zwei Jahre in der MotoGP, die allerdings wenig erfolgreich verliefen.

Sylvain Guintoli

Sylvain Guintoli kehrt mit Alstare-Suzuki zurück auf die internationale Bühne Zoom

Also richtete Guintoli seine Karriereplanung vor der Saison 2009 neu aus und wechselte in die Britische Superbike-Meisterschaft. Nun kehrt er endgültig zurück auf die internationale Bühne: Nachdem er bereits das WSBK-Saisonfinale 2009 in Portimão für Alstare-Suzuki bestritten hat, fährt er in der kommenden Saison als Teamkollege von Leon Haslam ganz für das Team von Francis Batta.#w1#

Und für seine erste volle Saison in der Superbike-Weltmeisterschaft hat sich der Franzose einiges vorgenommen. "Suzuki und ich haben große Ziele. Wir sind in der Weltmeisterschaft, um zu gewinnen", erklärt er auf der offiziellen Internetseite der Serie. "In den vergangenen Jahren hatten sie Probleme, aber das neue Bike hat viel Potenzial und wir werden schon am Anfang ganz sicher versuchen, auf das Podium zu fahren."

"Es war ein schwieriges Jahr, aber nicht, weil das Bike nicht konkurrenzfähig gewesen wäre." Sylvain Guintoli

Gemeinsam mit Teamkollege Haslam soll er Alstare-Suzuki wieder zu einem Spitzenteam machen. Er verspüre jedoch nur positiven Druck, so Guintoli: "Denn das Team hat eine positive Art, zu arbeiten. Alles läuft bestens und wir wollen, dass es so bleibt. Im vergangenen Jahr hat Suzuki gut angefangen, aber dann haben sich Max Neukirchner und auch Yukio Kagayama verletzt. Es war ein schwieriges Jahr, aber nicht, weil das Bike nicht konkurrenzfähig gewesen wäre. Suzuki und Alstare geben mir die Chance, das Team wieder aufzubauen. ich spüre diese positive Energie, das motiviert."

Die ersten Testfahrten in Australien seien vielversprechend gewesen, berichtet Guintoli weiter: "Wir sind viele Runden gefahren und waren drei Tage lang vollauf damit beschäftigt, neue Teile zu testen. Wir hatten viel Zeit, uns zu verbessern und keinen Druck." Über Rundenzeiten könne er zwar nicht sprechen, "aber es war alles sehr positiv", verrät der Franzose.

Und auch von den nächsten Testfahrten in Valencia erwartet er sich einiges: "Suzuki gibt für nächstes Jahr richtig Gas. Schon zwischen Portimão und Australien hat sich das Bike sehr verändert. Es gibt viele neue Teile, die wir ausprobieren müssen. Aber Testen bedeutet ja, alles für das nächste Jahr vorzubereiten."

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