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Erste Schritte in der Superbike-WM: Sandro Cortese ist "glücklich und froh"

Solider Einstand in der WSBK: Beim Test in Jerez sitzt Sandro Cortese zum ersten Mal auf einem Superbike und ist von der Leistung seiner Yamaha R1 überrascht

(Motorsport-Total.com) - Supersport-Weltmeister Sandro Cortese hatte beim Test in Jerez die Chance, sich an den zwei Tagen mit seinem neuen Arbeitsgerät für die Saison 2019 vertraut zu machen. Cortese drehte mit seiner neuen Yamaha R1 insgesamt 110 Runden und verlor weniger als zwei Sekunden auf Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki).

Sandro Cortese

Sandro Cortese sammelte erste Erfahrungen mit der Yamaha R1 Zoom

"Ich denke, das war ein sehr guter Einstand in der Superbike-WM. Ich bin gleichzeitig auch sehr glücklich und froh, dass ich auf Anhieb so gut dabei bin", kommentiert Cortese. "Ehrlich gesagt, habe ich nicht gewusst, was mich bei meinem ersten Test mit einer 1.000er-Rennmaschine erwarten wird. Doch die konstante Steigerung ist sehr positiv."

"Zum Schluss wollte ich allerdings kein unnötiges Risiko mehr eingehen, weil die Bedingungen hinsichtlich der Temperaturen nicht mehr optimal waren. Außerdem habe ich mich schon ein bisschen müde gefühlt. Daher haben wir unser Programm vorzeitig beendet. Es hätte auch keinen großen Unterschied ausgemacht, ob ich mit einer um zwei Zehntelsekunden schnelleren Rundenzeit in die Winterpause gehe", so der Supersport-Weltmeister.

"Wir haben trotzdem einen guten Job gemacht und an den vergangenen zwei Tagen sehr hart gearbeitet, um das Motorrad so hinzubekommen, wie ich es wollte und dass ich auch damit schnell fahren konnte", berichtet Cortese. "Allmählich kamen dann auch sehr konkurrenzfähige Rundenzeiten zustande."

"Nach nur wenigen Runs am ersten Tag haben wir schon begonnen, an der Elektronik andere Einstellungen vorzunehmen. Als nächsten Schritt gingen wir zur Abstimmung über. Natürlich kenne ich das Motorrad hinsichtlich der Abstimmung noch lange nicht gut genug. Doch wir können beim nächsten Test in zwei Monaten auf diesem Stand aufbauen", schildert der Deutsche.

"Nach diesen zwei Tagen fühle ich mich bereits sehr wohl mit dem gesamten Paket. Wir haben viele Informationen gesammelt und können daher mit einem ruhigen Gefühl in die Winterpause gehen. Jetzt warten aber viele Hausaufgaben. Diese neue Herausforderung macht mega viel Spaß, obwohl das Superbike natürlich viel anstrengender ist als die R6. Doch ich weiß nun, wie ich im Winter mein Training gestalten und wie ich mich vorbereiten muss", bemerkt er. "Danke an das gesamte Team für den freundlichen Empfang und den tollen Job, den sie hier gemacht haben. Wir haben uns schnell aufeinander eingespielt."

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