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Alex Lowes: Vom Sturzpilot zur großen Yamaha-Hoffnung

Über den Winter hat sich Yamaha-Pilot Alex Lowes stark weiterentwickelt: Teamchef Paul Denning nennt die Gründe für die konstanteren Leistungen

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2013 gewann Alex Lowes die Britische Superbike-Meisterschaft und erhielt ein Angebot für die Superbike-WM. Im Crescent-Team von Paul Denning erhielt der Brite ein passendes Zuhause. Bereits in der Debütsaison schaffte es Lowes mit der betagten Suzuki GSX-R1000 aufs Podium. Zahlreiche Stürze hinderten ihn aber daran, die Meisterschaft auf einer guten Position zu beenden. Platz zehn sollte 2015 sein bestes Saisonergebnis sein.

Alex Lowes

Alex Lowes gelang in Donington das erste Podium mit der Yamaha R1 Zoom

Durch den Wechsel zu Yamaha versprach sich Lowes im vergangenen Jahr viel, doch zeitig musste er erkennen, dass die neue R1 kein Siegermotorrad ist. Obwohl Teamkollege Sylvain Guintoli im Sommer wochenlang ausfiel, beendete er die Saison als bester Yamaha-Pilot. Und noch wichtiger: Er stellte beim Saisonfinale in Katar das erste Podium mit dem neuen Superbike sicher, während Lowes deutlich im Schatten stand.

2017 erhielt der Brite bei Crescent-Yamaha mit Michael van der Mark einen starken Teamkollegen. Doch bisher ist das Teamduell ausgeglichen. Lowes wirkt deutlich reifer als in den vergangenen Jahren. "Ich wollte an den Schwächen arbeiten, die sich im vergangenen Jahr offenbarten. Ich habe im Winter sehr hart an mir gearbeitet", bemerkt er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.


Fotos: Superbike-WM in Donington


"Ich war überzeugt, dass ich in der Lage bin, gute Ergebnisse zu erzielen. Ich musste etwas machen. Jetzt kann ich die Ergebnisse einfahren, die ich verdiene. Das war meine Motivation", begründet Lowes die Fortschritte. Beim Heimrennen in Donington gelang dem Yamaha-Fahrer endlich das erste Podium mit der neuen R1. Im ersten Lauf nutzte er eine Unachtsamkeit von Ducati-Pilot Marco Melandri und stieg als Dritter aufs Podium.

Alex Lowes

Alex Lowes: "Jetzt kann ich die Ergebnisse einfahren, die ich verdiene" Zoom

"Er hat sehr hart über den Winter gearbeitet", lobt Teamchef Paul Denning, der seit vielen Jahren mit Lowes zusammenarbeitet. "Er konzentrierte sich viel stärker auf die Konstanz als auf einzelne Runden. Man lernt immer sehr viel, wenn man Rennsimulationen absolviert", erklärt Denning.

Zudem steckt Lowes laut Denning nun öfter zurück und sammelt wichtige Punkte. "Wenn Alex erkennt, dass sein Tempo für Platz sechs reicht, dann versucht er, um Platz fünf oder sechs zu kämpfen und nicht um den Sieg. Deshalb macht er weniger Fehler", analysiert Denning und stellt fest: "Unterm Strich hatte er einen guten Start in die Saison." Nach dem Rennwochenende in England liegt Lowes auf Position fünf der Fahrerwertung und ist damit erster Verfolger der Werkspiloten von Kawasaki und Ducati.

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