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"Kindergarten", "echt schwach": Schramm kritisiert Schnitzelalm-Video

Kim-Luis Schramm äußert sich beim ADAC GT Masters am Sachsenring erstmals zur Situation beim 12-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

(Motorsport-Total.com) - "Das war echt schwach von dem anderen Team." - Kim Luis Schramm, der im Zentrum des Videos von Schnitzelalm Racing bei deren Beschwerde über die Rennleitung in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) gestanden hat, äußert sich zum ersten Mal zu der Kollision mit dem Toyota GT86 des AMC St. Vith.

Audi-Pilot Kim-Luis Schramm wurde nach Veröffentlichung des Videos in Kommentaren angefeindet

Audi-Pilot Kim-Luis Schramm wurde nach Veröffentlichung des Videos in Kommentaren angefeindet Zoom

"Was da im Netz passiert ist, war ziemlich schwach von dem anderen Team. Jeder, der ein bisschen Ahnung vom Motorsport hat, weiß, dass so etwas Kindergarten ist, und dass man sowas nicht macht", sagt Schramm in der Sachsenring-Folge von 'PS On Air'.

Zu der Aktion selbst will Schramm sich nicht weiter äußern, nachdem diese bereits mit der Rennleitung besprochen worden ist. Dort versicherte er, dass es keine Absicht gewesen sei und er versucht habe zu bremsen. Daraufhin legten ihm Renndirektor Michael Bork und Rennleiter Frank Taller auf, sich beim nächsten NLS-Lauf am 8. Oktober mit dem Toyota-Piloten auszusprechen. Eine Strafe wurde nicht verhängt.

Das wiederum brachte Schnitzelalm Racing auf die Palme, deren GT3-Fahrzeug sich direkt dahinter befunden hat. Deren Teammanager Günter Aberer kritisierte im Interview mit 'Motorsport-Total.com' die NLS-Rennleitung scharf. Eine Reihe weiterer Fahrer und Teamverantwortlicher schloss sich den Vorwürfen an, dass die Bestrafungspolitik in der NLS keiner Logik folge.


PS on Air vom 24. September 2022

Die VLN reagierte mit einem Interview ihres Chefs Ralph-Gerald Schlüter auf die Vorwürfe. Er versichert darin, dass die Vorfälle im Rennen offen und transparent geklärt würden. Und dass es genauso viele Stimmen gäbe, die die Bestrafung in der NLS zu hart finden würde. Schramm sei nicht bestraft worden, weil es sich nicht, wie von anderen dargestellt, um eine aggressive Fahrweise gehandelt habe.

Schnitzelalm veröffentlichte den Unfall unter dem Titel "Ist das Racing oder Autoscooter?" außerdem in den sozialen Medien und wirbelte damit reichlich Staub auf. Gegen Schramm wurden härteste Strafmaßnahmen teils von aktiven Nordschleifenfahrern in den Kommentaren gefordert, darunter Disqualifikation und Lizenzentzug auf Lebenszeit.

Nachdem es auch Kritik an der Tatsache gab, dass Schnitzelalm nur den einen Vorfall zeigte, veröffentlichte das Team ein Video der gesamten Runde. Kritik kam auch von Nico Menzel, der sich von den Äußerungen Aberers ins falsche Licht gerückt fühlte. Schnitzelalm reagierte auch hier mit einem Video.

Kim-Luis Schramm fuhr unterdessen beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Dennis Marschall im Rutronik-Audi zu einem dritten Platz im ersten Rennen. Im zweiten Lauf lag er lange Zeit auf Siegkurs, bis er kurz vor Schluss überholt wurde und kurz darauf mit Reifenschaden ausschied.

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