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12h Nürburgring R1: racing one holt Ferrari-Pole bei NLS6

Stefan Aust beschert racing one und Ferrari die Poleposition beim ersten Akt der 12h Nürburgring 2023 - Fast Dauergelb nach zwei GT3-Abflügen

(Motorsport-Total.com) - Überraschende Poleposition beim 63. ADAC ACAS Cup: Der racing-one Ferrari #19 (Kohlhaas/Aust/"Schell"/Ludwig) startet beim sechsten Lauf zur Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) von der Poleposition in den ersten Teil der 12 Stunden vom Nürburgring - dank einer Bestzeit von Stefan Aust! Der Ferrari hat im Vorfeld des Rennens ein völlig neues Design bekommen. (Livestream 12h Nürburgring 2023 hier!)

Titel-Bild zur News: Mit dem neuen Design auf Anhieb Pole: Der racing-one-Ferrari

Mit dem neuen Design auf Anhieb Pole: Der racing-one-Ferrari Zoom

Die Zeit von 8:46.743 Minuten bedeutet einen neuen Streckenrekord auf der 25,877 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife inklusive Mercedes-Arena und Müllenbachschleife. Der bisherige Rekord lag beim 24-Stunden-Rennen 2003 bei über neun Minuten. (Ergebnis Qualifying NLS6)

Von einer regulären Session kann allerdings kaum die Rede sein, denn insgesamt standen weniger als zehn Minuten unter Grün zur Verfügung. Zahlreiche GT3-Fahrzeuge konnten überhaupt keine aussagekräftige Rundenzeit erzielen und starten daher ungewohnt weit hinten.

Gleich zu Beginn des Trainings sorgte ein Abflug von Jakub "Kuba" Giermaziak im Walkenhorst-BMW #34 (Giermaziak/Krognes; 115.) im Bereich Schwedenkreuz/Aremberg für eine Code-60-Zone. Noch ist unklar, ob das Fahrzeug am Rennen teilnehmen kann.

Einzig sein Teamkollege Dylan Pereira im Walkenhorst-BMW #35 (Krütten/Pereira; 5.) passierte die Stelle. Dessen 8:58.797 Minuten waren lange Zeit die Bestzeit.

Walkenhorst-Teamchef Niklas Königbauer machte in einer ersten Stellungnahme eine Ölspur für den Unfall verantwortlich. Dafür spricht, dass auch der BMW 330i von Black Falcon fast zeitgleich verunfallte. Gegen Ende des Trainings erwischte es im Bereich Schwedenkreuz/Aremberg auch den Schnitzelalm-Mercedes #11 (Marchewicz/Assenheimer/Caresani/Ellis; 116.).

Danach herrschte über eine Stunde lang Code 60, an den Zeiten änderte sich dementsprechend nichts. Nach 80 Minuten gab es ein kurzes Grün-Fenster, in dem voll gefahren werden konnte, bevor der Schnitzelalm-Mercedes für die nächste Code 60 sorgte.

Dieses Fenster verpassten einige Fahrzeuge, darunter der BMW #35 und die beiden Falken-Porsche, sodass die Pro-Am-Fahrzeuge die Führung übernahmen, obwohl auch hier zu diesem Zeitpunkt nicht die schnellsten Fahrer am Steuer saßen.

So kam die ungewöhnliche Reihenfolge zustande: Pole für racing one, gefolgt vom Dörr-Aston-Martin #24 (Thiim/B. Dörr/P. Dörr; 2.) und dem CP-Mercedes #45 (Putman/Espenlaub/Lewis/Christodoulou; 3.).

An vierter Stelle sortierte sich bereits der beste Cup-Porsche ein: Reinhard Kofler stellte den Mathol-Porsche #107 (Hoffmeister/Kofler) in die zweite Reihe. Hinter dem bereits erwähnten BMW #35 reihte sich der Falken-Porsche #4 (Fetzer/Ragginger; 6.) ein, gefolgt von zwei weiteren Cup-Porsche.

Der Falken-Porsche #3 (Bachler/Pittard; 9.) und der Scherer-Phx-Audi #5 (Stippler/V. Kolb; 10.) schafften es noch in die Top 10. Für Walkenhorst und Schnitzelalm geht es nun in ein Rennen gegen die Uhr - aufgrund des besonderen Zeitplans bleibt diesmal etwas mehr Zeit, die Fahrzeuge für das Rennen fit zu machen.

Das Rennen wird erst um 15:30 Uhr gestartet. Aufgrund der aktuellen Omega-Wetterlage wird eine sommerliche Hitzeschlacht bei 30 Grad Celsius erwartet.

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