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Team Schubert gewinnt VLN-Auftakt

Mit Rang eins und drei startet das Team Schubert und der BMW Z4 perfekt in die Saison - Nur wenig Vorbereitung für das 24 Stunden Rennen

(Motorsport-Total.com) - Das lange Warten der VLN-Fans hatte an diesem Wochenende endlich ein Ende. Nachdem die die Test- und Einstellfahrten und das erste Rennen abgesagt werden mussten, scharrten auch die Piloten mit den Hufen. "Jeder von uns war geil aufs Fahren", so Jörg Müller. "Bei den vielen Fans entlang der Strecken war es ihnen nicht besser ergangen." Diese Fans waren live dabei, als der erste brasilianische Tabellenführer der VLN gekürt wurde. Augusto Farfus hatte zusammen mit Jörg und Dirk Müller im Schubert BMW Z4 das Rennen gewonnen. Zweite wurden Christopher Brück und Jaap van Lagen im Timbuli Porsche vor dem zweiten Schubert BMW Z4 mit Claudia Hürtgen, Martin Tomczyk und Jens Klingmann.

Dirk Müller, Jörg Müller, Augusto Farfus

Die 19 siegt auf der Nordschleife mit Dirk und Jörg Müller sowie Augusto Farfus Zoom

In den ersten Runden fuhren die Hauptakteure des Rennens zusammen in der Spitzengruppe. Dazu gehörte neben den später drei Erstplatzierten auch der Frikadelli-Porsche 911 GT3 R mit Patrick Huismann, Klaus Abbelen und Sabine Schmitz und der BMW Z4 mit Uwe Alzen, Philipp Wlazik und Alex Margaritis. Huismann hatte als Startfahrer seine Pole-Position in die Führung ummünzen können und hielt seine Konkurrenten auch in den folgenden Runden hinter sich.

Nur einer verabschiedete sich früher aus dem direkten Kampf um die Spitzenpositionen. Das Team um Uwe Alzen entschied sich dafür, eine andere Taktik einzuschlagen. Der BMW Z4 kam bereits nach vier Runden zum Boxenstopp. Ziel war es, sich aus dem zeitraubenden Verkehr und Zweikampf rauszuhalten und auf freier Strecke schneller fahren zu können.

Farfus: gestern angekommen, heute Rennsieger

Rund zweieinhalb Stunden blieben diese fünf Fahrzeuge die Hauptakteure rund um den Sieg und das Podium. Doch kurz nach drei Uhr stand der Frikadelli-Porsche mit gebrochener Radaufhängung im Kiesbett und musste aufgeben. Pech hatte Klingmann im BMW Z4: beim letzten Boxenstopp gab es beim Reifenwechsel Probleme. "Ich war schon unten und wollte gerade losfahren, als mich das Team wieder aufbockte und ich den Motor ausschalten musste", so der spätere Drittplatzierte. "Das hat uns natürlich viel Zeit gekostet." Sein Teamkollege Tomczyk bringt es auf den Punkt: "Ohne das Problem wäre der Sieg drin gewesen." So musste man sich mit Rang zufrieden geben.

"Ich bin fast die ganze Döttinger Höhe nur mit 50km/h gefahren." Alexandros Margaritis

Die Taktik des Teams rund um Uwe Alzen schien zunächst aufzugehen, doch dann blieb am Ende nur Rang fünf. "Wir können es uns noch nicht ganz erklären", gesteht Margaritis. "Doch als die anderen zu ihren letzten Stopp kamen, musste ich durch zwei lange Gelbphase und bin fast die ganze Döttinger Höhe nur mit 50km/h gefahren. Da kann man die Meter, die man braucht, natürlich nicht gutmachen. Zudem waren gegen Ende unsere Reifen etwa vier Runden älter, während die anderen leicht auf frischen Reifen unterwegs waren."

So freuten sich nach 27 Runden Dirk und Jörg Müller und Farfus über den Sieg. "Ich bin erst gestern Nacht hier angekommen", so der Brasilianer. "So konnte ich nur zwei Runden im Qualifying und das auch noch im Nassen fahren. Zudem kannte ich das Auto noch nicht. Umso glücklicher bin ich über den Sieg." Brück und Van Lagen profitierten vom Boxenstopppech des zweiten BMW Z4 und sicherten sich Rang zwei. "Das ist unglaublich", freut sich Brück. "Jaap hat eine tolle Leistung gezeigt. Er hat hier ja noch nicht so viel Erfahrung und hat das Autos trotzdem immer in sehr gutem Zustand in die Box gebracht."

Für die meisten Teams steht derzeit die Vorbereitung für das 24 Stunden Rennen im Vordergrund und durch die wetterbedingten Absagen fehlen vielen die Kilometer. Schließlich stehen ihnen nur zwei VLN-Rennen zur Verfügung, um sich auf das Highlight des Jahres vorzubereiten. Dieses Rennen war für einige Piloten besonders wichtig, da sie nur einen VLN-Lauf absolvieren können. Wie zum Beispiel Claudia Hürtgen und Jörg Müller, die in zwei Wochen beim ADAC GT Masters an den Start gehen. Langjährige Erfahrung auf der Nordschleife wird sich somit beim diesjährigen 24 Stunden Rennen besonders bezahlt machen.

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