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IndyLights: Davison gewinnt unglaubliches Chaosrennen

Keine einzige der 20 Runden konnte unter Grüner Flagge absolviert werden - James Davison gewann nach einem unglaublichen Fehler von Jonny Reid

(Motorsport-Total.com) - Nach einem heftigen Schauer wurde das zweite IndyLights-Rennen von Mid-Ohio verspätet als Regenrennen gestartet - und das folgende Chaos war kaum in Worte zu fassen. In den 40 Minuten Rennzeit schafften die 22 IndyLights-Piloten lediglich 20 Runden, da die meiste Zeit auf dem 3,633 Kilometer langen Kurs hinter dem SafetyCar verbracht werden musste.

James Davison

James Davison heißt der äußerst glückliche Mid-Ohio-Sieger Zoom

Dreher über Dreher wechselte sich mit Ausflügen in diverse Kiesbetten und Kollisionen aller Art ab, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Unter anderem kreiselte Tabellenführer Raphael Matos früh von der Strecke. Der Sieger von gestern wurde zudem noch an der Aufhängung getroffen, was ihn als schlussendlichen 18. in der Gesamtwertung aber nicht zurückwarf.#w1#

Denn auch Matos-Rivale Richard Antinucci schmiss zuerst seinen zweiten Platz nach einem ausgiebigen Ausrutscher weg und wiederholte dieses wenig später noch einige Male. Nach einer Kollision samt verbaler Auseinandersetzung mit Logan Gomez endete Antinucci auf Platz 14. Damit behielt Matos seine Gesamtführung knapp.

So sah alles nach einem eindeutigen Start-/Zielsieg von Polesetter Jonny Reid aus, der mit einer souveränen Fahrt sein erstes IndyLights-Rennen gewinnen sollte. Doch Mitch Cunningham zwang sich auf abtrocknender Strecke in Runde 17 am Neuseeländer vorbei - bevor er kurze Zeit später selbst in der Leitplanke hing.

Somit schienen nun alle verbleibenden Zweifel an einem Reid-Erfolg beseitigt zu sein, denn das Rennen erlebte seine letzte Runde unter Gelber Flagge, und das Feld tuckerte hinter Reid langsam um die Strecke. Dann geschah das Unglaubliche, das diesem Chaos-Rennen die Krone aufsetzen sollte: Reid bog etwa 50 Meter vor der Ziellinie in die Boxengasse ab und sah somit die Zielflagge nicht!

Reid endete als Neunter und war anschließend untröstlich: "Mein Funkgerät war kaputt und ich dachte, das Rennen sei schon vorüber", begründete der A1GP-Pilot seinen unglaublichen Fehltritt, denn eigentlich war Reid der einzige in diesem Mid-Ohio-Chaos, der keinen Fahrfehler beging.

Abstauber war James Davison, der den IndyLights-Erfolg somit auf dem Silbertablett präsentiert bekam. Zweiter wurde Wade Cunningham vor Pablo Donoso und dem Damenduo Cyndie Alleman aus der Schweiz und Nashville-Siegerin Ana Beatriz.

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