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i1-Supercar-Serie startet mit Villeneuve, Frentzen und Alesi

Mit einer Mischung aus Formel-1-Stars und indischen Talenten startet die i1-Supercar-Serie in ihre Premierensaison - Zehn Rennen auf fünf asiatischen Strecken

(Motorsport-Total.com) - 18 Radical-SR3-Prototypen, pilotiert von Formel-1-Stars, internationalen Top-Fahrern und indischen Talenten auf fünf Rennstrecken von Sepang bis Abu Dhabi: Das sind die Zutaten für die neue i1-Supercar-Serie, die am 21. Januar auf dem Grand-Prix-Kurs in Malaysia in ihrer erste Saison starten wird. Die von der indischen Machdar-Motorsport-Gruppe organisierte Serie zeugt von den Bemühungen des Subkontinents, im Eiltempo zu den großen Motorsportnationen aufzuschließen.

Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve ist der promineteste Starter der i1-Serie Zoom

Das Konzept der i1-Serie ist einzigartig. Von 27 Piloten, eingeteilt in drei Kategorien, werden an jedem Rennwochenende 18 Fahrer für die neuen Teams im Einsatz sein. Die Wahl der Fahrer ist den Teams, die jeweils eine indische Stadt vertreten, freigestellt. Einzige Bedingung ist, dass pro Team mindestens ein indischer Fahrer gemeldet wird. Pro Rennwochenende finden zwei Läufe statt, insgesamt wird ein Preisgeld von zwei Millionen US-Dollar ausgeschüttet.

"Das ist ein großer Moment für uns, nachdem die Fahrer und der Kalender für die Premierensaison nun feststehen", sagt Darshan M, Geschäftsführer der i1-Serie. Nach dem Auftakt am 21. und 22. Januar in Sepang, finden am 3. und 4. Februar in Sakhir/Bahrain und am 10. und 11. Februar in Losail/Katar zwei Rennwochenenden unmittelbar hintereinander statt. Am 25. und 26. Februar folgt dann das Heimspiel in Noida, bevor die Saison am 9. und 10. März in Abu Dhabi beendet wird.

Internationale Top-Piloten

"Wie versprochen, haben wir ein fantastisches Line-Up aus erfahrenen internationalen Rennsiegern gemischt mit jungen indischen Fahrern", so Darshan M. "Wir können außerdem voller Stolz verkünden, dass wir auch zwei weibliche Fahrerinnen am Start haben." Dabei handelt es sich um die britische Indycar-Pilotin Pippa Mann und die Schweizerin Cyndie Allemann.

Heinz-Harald Frentzen

Heinz-Harald Frentzen überzeugte mit einer Bestzeit beim Test Zoom

Die prominentesten Starter finden sich in der Kategorie "Internationale Fahrer." Mit Jacques Villeneuve konnte sogar ein ehemaliger Formel-1-Weltmeister für die neue Serie gewonnen werden. Der Champion von 1997, der nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere unter anderem für Peugeot in die 24 Stunden von Le Mans fuhr und seit 2007 in verschiedenen Klassen der Nascar-Serie antrat, ist zweifelsohne das Zugpferd der neuen Serie.

Die deutschen Fahnen in der i1-Serie werden von Heinz-Harald Frenzten hochgehalten. Der 44-Jährige konnte drei seiner 160 Grands Prix gewinnen und war 1997 Vize-Weltmeister in der Formel 1. Von 2004 bis 2006 fuhr der Mönchengladbacher in der DTM. Nach einigen Jahren ohne regelmäßige Rennteilnahmen trat Frentzen 2011 an der Seite von Sven Hannawald im GT-Masters an.

Mischung aus Alt und Jung

Mit Giancarlo Fisichella und Jean Alesi sind zwei weitere Grand-Prix-Sieger im Feld der Top-Piloten vertreten, hinzu kommen mit Karun Chandhock und Vitantonio Liuzzi zwei Fahrer, die in der abgelaufenen Saison in der Formel 1 gefahren sind. Ergänzt werden die Internationalen Fahrer durch die ehemaligen Formel-1-Piloten Alex Yoong, Sakon Yamamoto und Mika Salo sowie Pippa Mann.

Die Gruppe der "Indischen Internationalen" umfasst mit Allemann und Matthias Lauda auch zwei Fahrer, die dort streng genommen nicht hineingehören. Neel Jani hat zwar indische Wurzeln, ist jedoch Schweizer. Weitere bekannte Namen sind Aramaan Ebrahim, der in der A1GP und der GP2 gefahren ist, sowie aus dem Scirocco-Cup Aditya Patel. Hinzu kommt noch die Gruppe der "Indischen Fahrern", in der sich Piloten befinden, die bisher nur auf nationaler Ebene gefahren sind.

Bestzeit für Frentzen beim Test

i1-Serie

In Abu Dhabi fuhren die Piloten erstmals den Radical SR3 Zoom

Das Arbeitsgerät der Fahrer ist der Radical SR3. Der offene Sportwagen des britschen Herstellers verfügt über einen 1.500ccm-Suzuki-Motorradmotor, der rund 260 PS leistet. Bei einem Leergewicht von nur 570 kg beschleunigt der Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Bei Testfahrten in Abu Dhabi lernten die Fahrer ihr neues Auto erstmals kennen und waren im Anschluss voll des Lobes.

"Das Auto fühlt sich gut an, das Grip-Level ist wirklich hoch und es fiel mir leicht, mich an das Auto zu gewöhnen", sagt Frentzen, der mit 1:00.505 Minuten auf der Kurzvarianten des Yas-Marina-Circuits die Bestzeit setzte. "Die Zweiten waren heute eng beieinander, das verspricht eine wirklich enge Meisterschaft." Ähnlich äußerte sich Alesi: "Die Balance des Autos war gut und ich war sehr zufrieden mit dem Grip. Die Rundenzeiten waren sehr eng, daher bin ich mir sicher, dass wir eine exzellente Saison wegen uns haben."

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