Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt
Hannawald und Jäger fliegen auf das Podium
Luca Ludwig und Christopher Mies sorgten am Sachsenring für einen Audi-Sieg, Skisprung-Legende Sven Hannawald holte seinen ersten Podestplatz
(Motorsport-Total.com) - Packende Positionskämpfe, schönstes Frühlingswetter, eine Traumkulisse und ein sensationelles Ergebnis: 32.000 Zuschauer waren am Wochenende vom ADAC-GT-Masters auf dem Sachsenring begeistert. Luca Ludwig und Christopher Mies gewannen im Abt-Audi R8 ein spektakuläres Rennen. Auf dem zweiten Platz sorgten Sven Hannawald und Thomas Jäger in einer Callaway-Corvette für eine Sensation. Skisprunglegende Hannawald fuhr in der "Liga der Traumwagen" erstmals auf das Podium, Dritte wurden Sascha Bert und Martin Karlhofer in einer weiteren Callaway-Corvette.

© Callaway Competition
Sven Hannawald feiert seinen ersten Podestplatz im ADAC-GT-Masters
Am Start ließ Ex-DTM-Pilot Jäger auf seiner Heimstrecke nichts anbrennen. Der gebürtige Chemnitzer ging in der ersten Kurve am Trainingschnellsten Christopher Mies vorbei und flog allen davon. Beim Fahrerwechsel zur Rennhalbzeit übergab Jäger die Corvette mit zehn Sekunden Vorsprung an Hannawald.#w1#
Der ehemalige Skisprung-Olympiasieger durfte sich über seine ersten Führungskilometer im ADAC-GT-Masters freuen, wurde dann aber von Luca Ludwig unter Druck gesetzt. Ludwig jagte Hannawald die Führung ab und fuhr gemeinsam mit Mies zum Sieg. Doch außer dem Sohn von Tourenwagenlegende Klaus Ludwig ließ Hannawald in den letzten Runden niemanden mehr vorbei.
Zehn Jahre nachdem Vater Klaus auf dem Sachsenring seine letzten beiden Siege in der DTM feierte, jubelte Sohn Luca Ludwig auf dem Podium: "Ich habe in den letzten Runden etwas Tempo rausgenommen und habe nichts mehr riskiert", beschreibt Ludwig die Anspannung am Rennende. Teamkollege Christopher Mies ergänzt: "In der Startphase bin ich kontrolliert auf den zweiten Platz gefahren, um uns für das Rennende in eine gute Position zu bringen. Der Sieg bringt uns nun in den Titelkampf!"
Der Jubel des zweitplatzierten Sven Hannawald fand nach dem Rennen kein Ende: "Irre! Ich hätte nie geglaubt, dass ich hier auf das Podium fahren kann. Mein Rennen war optimal, aber ich hatte in den letzten Runden extremes Muffensausen, noch einen Fehler zu machen." Als Sieger und neuer Tabellenführer in der Amateurwertung hatte Hannawald nach dem Rennen gleich doppelten Grund zur Freude.
Auch Teamkollege Jäger jubelte über den Podiumsplatz: "Platz zwei ist ein Mega-Ergebnis, auch ich hätte damit niemals gerechnet. Unser Auto war heute von der ersten bis zur letzten Minute sehr konstant, dass war der Schlüssel zum Erfolg!"
Als Dritte fuhren Sascha Bert und Nachwuchstalent Martin Karlhofer beim ersten gemeinsamen ADAC-GT-Masters-Wochenende auf das Podium. Vierte wurden Andreas Wirth und der Tscheche Martin Matzke im s-berg-BMW-Alpina vor Lokalmatador Charlie Geipel und Frank Schmickler im Mühlner-Porsche 911.
Pech hatten Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox im Reiter-Lamborghini Gallardo. Eine Zeitstrafe nach einem Vergehen beim Boxenstopp warf das Siegerteam des Samstagsrennens zurück. Das Lamborghini-Duo beendete das Rennen als Sechste. Damit reisen von Thurn und Taxis/Kox als Tabellenführer zum ADAC-Masters-Weekend nach Hockenheim (28.-30. Mai). Alle 14 Rennen des ADAC-GT-Master überträgt der private TV-Sender 'kabel eins' jeweils samstags und sonntags von 11:45 Uhr bis 13:15 Uhr live.

