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  • 20.01.2012 16:47

Daytona: Jubiläum zum 50.

Zum 50. Geburtstag versammelt sich ein hochkarätiges Teilnehmeraufgebot - Porsche bringt sieben Werksfahrer nach Daytona

(Motorsport-Total.com) - Der Sportwagenklassiker in Florida feiert seinen 50. Geburtstag. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway ist traditionell der erste Höhepunkt der Motorsportsaison und lockt alle Jahre wieder die besten Piloten aus den verschiedensten weltweiten Rennserien in den Sonnenstaat der USA.

Daytona International Speedway

Daytona ist für die Amerikaner eine absolute Motorsport-Institution Zoom

Der Langstreckenklassiker, mit dem die amerikanische Grand-Am-Serie in die Saison startet, war bei seiner Premiere 1962 ein Drei-Stunden-Rennen. 1964 wurden 1.250 Meilen (etwa 2012 Kilometer) gefahren, die doppelte Distanz der klassischen 1.000-Kilometer-Rennen von Spa, Monza und Nürburgring. Das erste 24-Stunden-Rennen in Daytona fand 1966 statt. 1974 fiel es wegen der Ölkrise aus. Auf der Siegerliste stehen Formel-1-Weltmeister wie Phil Hill und Mario Andretti sowie legendäre Porsche-Piloten wie Hans Herrmann, Rolf Stommelen, Hurley Haywood und Bob Wollek.

Der Daytona International Speedway ist eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Das 24-Stunden-Rennen wird auf der 5,729 Kilometer langen Kombination aus Oval mit Steilkurve und Infield ausgetragen. Der Kurs ist auch Schauplatz des legendären NASCAR-Rennens Daytona 500 mit alljährlich über 250.000 Zuschauern.

Sieben Porsche-Werksfahrer

In der traditionell am stärksten besetzten GT-Klasse haben sieben Porsche-Werksfahrer mit dem Porsche 911 GT3 Cup den Sieg im Visier: Titelverteidiger Wolf Henzler startet für TRG Racing, Jörg Bergmeister und Patrick Long sind mit Flying Lizard Motorsports im Einsatz, ihrem Erfolgsteam aus der American Le Mans Series.

Alex Job Racing schickt Marco Holzer ins Rennen, im Cockpit eines zweiten TRG-Porsche sitzt Patrick Pilet. Magnus Racing tritt mit Richard Lietz an, während Marc Lieb, sein Teamkollege in der neuen World Endurance Championship, für Brumos Racing an den Start geht. Einer der Partner des Porsche-Werksfahrers ist die US-Rennlegende Hurley Haywood, mit fünf Gesamt- und sechs Klassensiegen der erfolgreichste Pilot aller Zeiten in Daytona. Am 4. Mai feiert er seinen 64. Geburtstag.

¿pbvin|32|4269||0|1pb¿Ebenfalls mit dem Porsche 911 GT3 Cup geht Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller ins Rennen. Als Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen im Porsche Mobil 1 Supercup ermöglicht die Porsche AG dem zweifachen Champion Rene Rast sowie dem "Rookie of the Year" Kevin Estre den Start in Daytona.

Große Bedeutung

"Für Porsche ist Daytona immer ein ganz besonderes Rennen", schilder Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. "Unsere Kundenteams haben hier mit dem Porsche 911 schon viele gute Ergebnisse eingefahren. Auch in diesem Jahr sind wir mit 21 Fahrzeugen wieder gut vertreten. Für Teams wie Brumos, das 2012 als Titelverteidiger in der Grand-Am Series am Start ist, ist es besonders spannend, dass das wichtigste Rennen des Jahres gleich zu Beginn der Saison stattfindet. Interessant wird es auch wegen neuer Wettbewerber, die mit modifizierten, eigentlich leistungsstärkeren GT3-Fahrzeugen antreten."

"Dieses Rennen ist nach der langen Winterpause eine tolle Einstimmung auf die neue Saison", erklärt Jörg Bergmeister. "Porsche war in Daytona eigentlich immer sehr stark. Ich habe das Rennen zuletzt 2009 gewonnen und bin recht zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine echte Siegchance haben. Die Konkurrenz war aber noch nie so stark. Das wird ein harter Kampf vom Start bis ins Ziel."

"Unser Abstecher in die Protoypen-Klasse war im Vorjahr eine interessante Erfahrung", erinnert Patrick Long. "Doch jetzt freue ich mich darauf, wieder mit einem Elfer in Daytona zu starten. Dass die Konkurrenz in der GT-Klasse nicht nur zahlenmäßig viel stärker ist, macht die Aufgabe für uns und unser Team noch interessanter."

Viel Vorfreude

"Wir haben in Daytona gut getestet und ich bin sicher, dass wir im Rennen konkurrenzfähig sein werden", prognostiziert Marc Lieb. "Die 24 Stunden von Daytona sind immer ein cooles Event, dazu kommt noch das unglaublich starke Starterfeld zum 50. Geburtstag. Ich freue mich auch darauf, wieder für ein so traditionsreiches und erfolgreiches Team wie Brumos Racing mit der legendären Startnummer 59 zu fahren."

Wolf Henzler blick dem Event ebenfalls freudig entgegen: "Bei den Tests war ich sehr beeindruckt von der starken Konkurrenz. Mit 42 GT-Autos am Start wird das sicherlich kein einfaches Rennen, da wird es gleich nach der Startflagge richtig zur Sache gehen. Ich fahre wieder mit TRG, dem Team, mit dem ich im vergangenen Jahr gewonnen habe. Ich habe sehr starke Teamkollegen und will natürlich versuchen, meinen Vorjahressieg zu wiederholen."

Starke Konkurrenz

"Mit einem 24-Stunden-Rennen in die Saison zu starten, noch dazu mit einem Klassiker wie Daytona, ist eine tolle Herausforderung", findet Marco Holzer. "Ich mag die Strecke sehr. Sie ist anstrengend, macht aber richtig Spaß. Mit meinem Team Alex Job Racing haben wir bei den Tests viel am Auto gearbeitet. Für das Rennen bin ich sehr zuversichtlich."

Richard Lietz kann den Saisonauftakt kaum abwarten: "Schön, dass die Saison endlich losgeht. Die GT-Klasse boomt, die Konkurrenz ist in diesem Jahr so stark wie noch nie. Das wird sicherlich ein interessantes Rennen. Wir hatten in den vergangenen Jahren immer ein gutes Auto und wollen auch diesmal versuchen, die Erfolgsserie von Porsche in Daytona fortzusetzen."

"In Daytona zu fahren, ist für jeden von uns etwas ganz Besonderes. Dieses Rennen ist eine Legende und eine große Herausforderung, vor allem in diesem Jubiläumsjahr", erklärt Patrick Pilet. "Die Hersteller schicken die besten GT-Teams mit sehr starken Fahrern an den Start. Der Kampf um den Sieg ist so offen wie noch nie."

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