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Bericht: Leffler könnte noch am Leben sein ...

Die ersten Sicherheitsexperten melden sich zu Wort und kritisieren die unzureichenden Sicherheitsvorschriften: Jason Leffler könnte noch am Leben sein

(Motorsport-Total.com) - Der tragische Unfalltod von NASCAR-Pilot Jason Leffler wird in den USA derzeit aufgearbeitet und die ersten kritischen Expertenstimmen richten sich gegen die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen im Bereich des HANS-Systems. Leffler starb am 12. Juni nach einem harten Mauereinschlag plus mehreren Überschlägen, als er sein 900-PS-starkes Sprint-Car auf dem Bridgeport Speedway nahe Philadelphia aus der Kontrolle verlor.

Jason Leffler

Jason Leffler in seinem NASCAR-Sitz mit der 180-Grad-Kopfstütze Zoom

Leffler trug dabei zwar sein HANS-System, hatte aber keinen kompletten Rundumschutz zur Verfügung, wie er in der NASCAR vorgeschrieben ist. Dabei ist die Rede von einer mit 180 Grad ausgelegten Kopfstütze, die die NASCAR-Piloten zusätzlich zum HANS-System an ihrem Rennsitz montiert haben müssen. Der 37 Jahre alt gewordene Kalifornier starb nach der Ergebnissen einer Obduktion an den Folgen eines Genickbruchs.

So betonten der US-Fahrsicherheitsexperte Bill Simpson und der ehemalige NASCAR-Pilot Randy LaJoie übereinstimmend gegenüber 'ESPN', dass Leffler eine Überlebenschance gehabt hätte, wenn er diese spezielle Kopfstütze getragen hätte. "Das HANS-System funktioniert bestens, wenn der seitliche Einschlagwinkel nicht mehr als 30 Grad beträgt", sagte Simpson. "Aber darüber hinaus gibt es keinen seitlichen Schutz mehr. Gar nichts. Das bedeutet, dass sich der Kopf von einer Seite auf die andere bewegen kann und es gibt nichts, was es daran hindern könnte."

"Lefflers Auto hatte diesen 180-Grad-Kopfschutz nicht, wie es im Sprint-Cup vorgeschrieben ist. Als er crashte, auf der Seite landete und gestoppt wurde, hat sein Kopf die Bewegung fortgeführt." LaJoie, der sich seit Jahren mit der Entwicklung von Rennsitzen beschäftgt, ergänzte: "Sein Kopf war nicht eingedämmt. In der NASCAR haben wir keine tödlichen Verletzungen mehr, weil wir gelernt haben, dass sich Körper und Kopf nicht bewegen dürfen. Kopf, Brust und Becken müssen so gut es geht in einer Linie bleiben."

Am späten Freitagabend veröffentlichte die Polizeibehörde von New Jersey, dass Lefflers Unfall aufgrund eines mechanischen Defekts geschah. Im Rahmen einer offiziellen Untersuchung seitens der US-Spezialisten wurde nun aufgedeckt, dass an seinem Sprint-Car ein Teil der Federung brach, weshalb sich die Aufhängung löste und sich zwischen dem Rad und dem Lenksystem verklemmte. Daraufhin war Lefflers Auto unlenkbar geworden.

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