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Roads 2018: Gerüchte, Fakten, Daten

Ian Hutchinson wechselt zu Honda, John McGuinness zu Norton, die Unterschrift von Michael Dunlop fehlt (wieder einmal) noch und Horst Saiger fährt Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Zwei Fahrer mit Beinverletzungen und "Käfigen" am Unterschenkel stehen bereits unter Vertrag für die Road-Racings 2018: Ian Hutchinson wechselt von BMW ins Honda-Werksteam und ersetzt dort John McGuinness. Auch der ist von seinem North-West-200-Sturz noch am Bein verletzt, hat aber diese Woche für Norton unterschrieben.

Michael Dunlop

Road-Racing-Highlight: Die diesjährige Isle of Man TT verspricht Spannung Zoom

Teamkollege von Hutchinson bei Honda wird Lee Johnston. McGuinness weiß zwar noch nicht wirklich, ob er wird fahren können - erst Ende Februar soll der Käfig vom Bein, hat aber trotzdem bei Norton unterschrieben. Der Engländer ist guter Dinge, die Isle of Man TT 2018 bestreiten zu können und glaubt, dass ihm ein Tapeten-Wechsel nach etlichen Jahren auf Honda gut tun wird. Dass die Norton für Podium oder Siege gut ist, das glaubt derweil nicht nur McGuinness.

Dan Kneen, der 2017 für das Penz13.com-Team aus Deutschland unterwegs gewesen war, bleibt zwar der Marke BMW treu, wechselt aber die Mannschaften. Unter der Teamleitung von Rico Penzkofer fuhr der Manxman bei seinem Heimrennen auf der Isle of Man TT im Superstock-Rennen sein erstes TT-Podest an. 2018 wird er für das Tyco-BMW Team an den Start gehen, für welches zuletzt Hutchinson unterwegs gewesen war.

Saiger von Kawasaki zu Yamaha

Horst Saiger

Nach vielen Jahren mit Kawasaki wechselte Horst Saiger zu Yamaha Zoom

Horst Saiger wechselt die Marke. Sieben Jahre lang war der in Liechtenstein lebende Österreicher mit Kawasaki unterwegs, nun kehrt er 2018 zu seinen Rennsport-Wurzeln zurück und fährt Yamaha. Bei den Road Racings - geplant hat er derzeit die NorthWest200, den Macau Motorcycle Grand Prix und als Highlight die Isle of Man TT - wird er auf Yamaha R1 Superbike, R1 Superstock und R6 Supersport unterwegs sein. Vorbereitet werden die Maschinen vom YART Yamaha Team rund um Mandy Kainz.

Der Limbach-Oberfrohnaer Didier Grams ist noch voll in der Planung, wie seine Straßenrennsaison aussehen wird. "Ich denke, dass alles so weiter gehen wird, wie bisher", schielt der Sachse im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auf seine Einsätze in der IRRC und in Macau. "Wenn alles passt, dann bauen wir darauf auf, wo wir aufgehört haben."


Fotos: Isle of Man TT 2017


Mittlerweile auch fester Bestandteil der Straßenrennsport-Community ist der in Bielefeld lebende Grieche Vassilios Takos. "Ich plane derzeit mit Cookstown, Tandragee und ein paar IRRC-Rennen", verriet er 'Motorsport-Total.com'. "Außerdem den Ulster Grand Prix. Mein Traum wäre es schon, auch die Isle of Man TT und die North West 200 zu fahren, aber dazu muss noch einiges zusammenkommen, wie es im Moment aussieht."

Lokalmatador auf Sponsorensuche

Der erst 28-Jährige Max Gaube aus Großhartau bei Bischofswerda/Dresden hat sich in der jüngeren Vergangenheit einen Namen in der Road-Racing-Szene gemacht, überraschte einige der Etablierten vor allem mit seinen IRRC-Einsätzen und in Horice in der Tschechischen Republik. "Derzeit mache ich aber eine Meister-Schule", verriet er 'Motorsport-Total.com'. "Die geht bis Februar 2019. Daher werden nur sporadisch Rennen möglich sein - es sei denn, es findet sich noch ein großzügiger Sponsor."

Trotzdem sind einige Veranstaltungen fest geplant. "Bei den 300 Kurven von Gustav Havel in Horice werde ich sicher dabei sein", so Gaube weiter. "Auch bei der IRRC in Horice, Frohburg und Chimay. Mal sehen, was das Jahr neben der Schulbank noch so bringt", sagt er mit einem Augenzwinkern.

Auch der Österreicher Julian Trummer will wieder bei der Isle of Man TT angreifen. "Das ist natürlich klar", grinst er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Die TT werde ich wieder im TC Racing Team bestreiten." In dieser Mannschaft hatte der Zweite vom Newcomer-Manx-Grand-Prix 2016 schon vergangenes Jahr sein Debüt auf der Isle of Man gegeben. Trummer fährt 2018 in dieser Mannschaft die beiden Supersport-TTs auf Honda CBR600 und wird auch im Lightweight-Rennen an den Start gehen. "Ansonsten wollte ich eigentlich die IDM 600 fahren, wenn nicht, dann werde ich wahrscheinlich in der italienischen Meisterschaft bei den 600ern fahren."

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