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Tito Rabat

Tito Rabat
Spanien

Porträt

(Stand: Ende 2019) Esteve "Tito" Rabat gilt im Grand-Prix-Fahrerlager als akribischer Arbeiter, der sich 2016 den Sprung in die Königsklasse erfüllt hat. Der Spanier debütierte Ende 2005 in der 125er-Klasse und ist seit Sommer 2006 ein Bestandteil des Paddocks. Allerdings war Rabat in den ersten Jahren im Mittelfeld zu finden, erst 2013 in seiner letzten 125er-Saison fuhr er regelmäßig in die Top 10.

2011 wechselte Rabat in die Moto2-Klasse. In Indianapolis fuhr er zwar erstmals auf das Podest, aber seine Debütsaison war eine mit Höhen und Tiefen. Anschließend wechselte Rabat ins Team von Sito Pons und er schaffte mit WM-Platz sieben die nächsten Fortschritte. 2013 entwickelte sich eine Rivalität mit seinem Teamkollegen Pol Espargaro sowie Scott Redding (Marc VDS). Das Trio kämpfte um den WM-Titel.

Rabat feierte 2013 in Jerez den ersten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und ließ später noch zwei weitere Triumphe folgen. Die Saison beendete er als WM-Dritter. Während Espargaro und Redding in die MotoGP wechselten, blieb Rabat in der Moto2. Aber er kehrte dem Pons-Team den Rücken und wechselte zu Marc VDS.

Die Entscheidung war goldrichtig, denn 2014 startete Rabat richtig durch und wurde mit sieben Siegen Moto2-Weltmeister. Er kam bei allen Rennen ins Ziel und stand nur viermal nicht auf dem Podium. Trotzdem ging Rabat nicht den direkten Weg in die MotoGP, sondern entschied sich für einen Verbleib in der Moto2-Klasse. Die Titelverteidigung gestaltete sich mit der Nummer 1 schwierig. Er schaffte lediglich drei Siege und fiel im Herbst durch eine Verletzung bei drei Rennen aus.

Den MotoGP-Vertrag hatte Rabat zu diesem Zeitpunkt aber längst in der Tasche. 2016 übernahm er die Honda RC213V von Redding und ging mit Marc VDS in der Königsklasse an den Start. Es wurde aber ein schwieriges Debüt, in der Regel war Rabat am Ende des Feldes zu finden. Da er der einzige Neuling war, bekam der trotzdem den Titel "Rookie des Jahres" verliehen. Auch 2017 besserten sich die Ergebnisse nicht und Rabat wechselte zu Avintia auf eine Kunden-Ducati.

2018 verletzte sich Rabat in Silverstone im Training schwer. Mehrere Fahrer stürzten im Regen. Als Rabat weglaufen wollte, wurde er von der Maschine eines Konkurrenten getroffen und schwer am rechten Bein verletzt. Die Genesung und die Rehabilitation dauerte lange. Rabat musste die komplette zweite Saisonhälfte pausieren. 2019 war Rabat wieder dabei. Es wurde eine schwierige Saison. Nur siebenmal fuhr er in die Punkteränge.

Generell gilt Rabat nicht als das Übertalent, aber mit harter Arbeit verdiente er sich den Erfolg. In seiner Heimat Almeria ist er beinahe täglich mit Motorradtraining beschäftigt.

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