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Michele Pirro

Michele Pirro
Italien

Porträt

(Stand: März 2012) Nach dem Gewinn der 125er-Europameisterschaft 2004 stieg Michele Pirro 2005 als Malaguti-Stammpilot in die 125er-Weltmeisterschaft auf. Mit dem unzuverlässigen Material erreichte der Italiener bei 14 Versuchen nur drei Mal das Ziel. Immerhin sprangen für die 13. Platz beim Grand Prix von China die ersten drei WM-Punkte für Pirro heraus.

Nach einer enttäuschenden WM-Saison 2006, in der Pirro auf Honda kein einziges Mal in die Punkteränge fuhr, war für den damals 20-Jährigen kein Platz mehr im Grand-Prix-Zirkus. Es folgten zwei Jahre im italienischen Superstock-1000-Championat und 2009 der Wechsel in die Supersport-Weltmeisterschaft. Während das erster Jahr auf Yamaha noch recht unspektakulär verlief, entwickelte sich Pirro 2010 auf der Honda Fireblade zum Spitzenfahrer. In Imola gelang ihm sogar der erste Sieg auf WM-Ebene.

Mit diesem Erfolg im Gepäck wechselte Pirro 2011 zu Gresini in die Moto2-Weltmeisterschaft. Nach einem soliden, aber unauffälligen Saisonbeginn fuhr der Italiener in Silverstone erstmals aufs Siegertreppchen. Anschließend fiel Pirro jedoch in ein Leistungstief, aus dem er sich erst kurz vor Saisonende wieder befreite. Dem siebten Platz beim Grand Prix von Malaysia folgte der emotionale Sieg beim Saisonfinale in Valencia, den er seinem zwei Wochen zuvor tödlich verunglücktem Gresini-Teamkollegen Marco Simoncelli widmete.

Der Mannschaft von Fausto Gresini bliebt Pirro auch 2012 treu - jedoch in einer anderen Rolle. Gresini setzt in dieser Saison neben einer Kunden-Honda auch eine FTR-CRT-Maschine in der MotoGP ein. Auf diesem brandeuen Bike wird Pirro sein Debüt in der Königsklasse geben.

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