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Deutschland / Sachsenring

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Porträt

1927 präsentierte sich der Sachsenring zum ersten Mal, als 130.000 Schaulustige am Himmelfahrtstag zum ersten Badberg-Viereck-Rennen kamen. 1928 zwangen 40 schwere Unfälle die Organisatoren, von weiteren Veranstaltungen abzusehen. In den 1930er-Jahren fuhr man um die Großen Preise von Europa im sächsischen Industriegebiet. Nach dem Krieg dankten eine halbe Million Menschen es 1949 den Organisatoren, wieder Motorsport verfolgen zu können.

Ab 1950 waren Motorrad-WM-Läufe am Ring, elf Jahre lang gab sich die Weltelite die Klinke in die Hand. Der Ring wurde umgebaut, erhielt einen neuen Turm für die Rennleitung und Zeitnahme, das Straßenpflaster verschwand und die berühmte Queckenberg-Kurve präsentierte sich mit Asphaltdecke und neuem Radius. Die DDR-Regierung ließ ab 1973 aber nur noch Rennen der Ostblockstaaten zu, 1990 kam das Aus für die Schleife.

In der Nähe des Verkehrssicherheitszentrums Oberlungwitz wurde von ADAC und der Landesregierung eine neue Rennstrecke geboren, und sowohl Motorräder als auch die DTM kamen. Im Sommer 1998 erfolgte ein sicherheitstechnischer Ausbau des neuen Sachsenrings zu einem Grand-Prix-Kurs, mit Erweiterungen 2000 und 2001. Über 50 Millionen Euro flossen somit in den Kurs zwischen Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz.

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