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"Zählte zu den Stärksten": Aleix Espargaro sieht Aprilia-Sieg kommen

Aleix Espargaro bestätigt in Katar das Potenzial der Aprilia - Der Spanier ist in der Spitzengruppe dabei und verpasst einen Podestplatz nur knapp

(Motorsport-Total.com) - Um weniger als eine Sekunde verpasste Aleix Espargaro beim MotoGP-Saisonauftakt 2022 in Katar einen Podestplatz. Der Aprilia-Fahrer mischte das gesamte Rennen über in der Spitzengruppe mit und war nie schlechter als Sechster.

Aleix Espargaro

Aprilia ist mit Aleix Espargaro ein Faktor im Spitzenfeld Zoom

"Ich bin nicht wirklich enttäuscht", kommentiert Espargaro seinen vierten Platz. "Natürlich wollte ich auf das Podium. Aber die Sache ist, dass ich das erste Mal überhaupt das Gefühl hatte, dass ich die stärkste Pace habe. Vielleicht war ich hinter Marquez und Mir zu konservativ."

"Ich hätte nicht erwartet, dass ihre Pace so stark einbrechen würde. Das hat mich Zeit gekostet. Trotzdem konnte ich die Gruppe vor mir wieder einholen. Aber es war zu spät. Eine Runde hat gefehlt, um noch meinen Bruder einzuholen."

Bereits bei den Wintertestfahrten hatte sich gezeigt, dass Aprilia mit der RS-GP wieder ein Fortschritt gelungen ist. Das bestätigte Espargaro nun beim ersten Rennen. "Wichtig ist unser Speed. Wir haben ein unglaublich gutes Level gezeigt", freut er sich.

"Das Rennen war sehr schnell und ich freue mich sagen zu können, dass ich zu den stärksten Fahrern gezählt habe. Insgesamt war dieses Wochenende gut für uns. Für uns wird es jedes Wochenende ein Test, denn wir müssen ständig bestätigen, dass wir zu den Besten zählen."

Aleix Espargaro

Der Spanier träumt von seinem ersten Grand-Prix-Sieg Zoom

"Es ist eine Freude, dass ich die Möglichkeiten habe, gegen die besten Fahrer zu kämpfen. Zum ersten Mal in meiner Karriere ist das der Fall." Espargaro ist schon fast zweihundert Rennen in der Königsklasse gefahren. Gewonnen hat er noch nie - auch nicht in den kleinen Klassen.

Ist Aprilia nun so weit, dass ein Sieg nur noch eine Frage der Zeit ist? "Ja", meint der Spanier. "Mein Selbstvertrauen war größer denn je, aber man hat immer Zweifel. Man muss abwarten, wie das Motorrad reagiert. Wir haben wieder bestätigt, dass wir in guter Form sind."

"Es ist nicht einfach, jemanden wie Marc und Mir zu überholen und ihnen dann wegzufahren. Ich denke nicht darüber nach, ob ich Weltmeister werden könnte. Ich will jedes Wochenende Spaß haben. Leider passiert das spät in meiner Karriere, weil ich schon 23 Jahre alt bin."

Ratlosigkeit bei Maverick Vinales

Freude war bei seinem Teamkollegen Fehlanzeige. Nach Platz zwölf herrscht bei Maverick Vinales Ratlosigkeit: "Das Rennen war nicht wie erwartet. Ich dachte, wir würden weiter vorne sein. Leider war die Realität anders. Ich habe mich mit dem Motorrad nicht wohlgefühlt."


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"Wir müssen das verstehen. Das Rennen lief normal. Meine Pace war nicht fantastisch. Wenn man hinten kämpft ... es gibt nicht viel zu sagen. Ich bin mit diesem Motorrad am gleichen Fleck wie im Vorjahr. Wir müssen weiterarbeiten."

Was ist das größte Problem für Vinales? "Für mich ist es das Turning. Das fühlt sich seltsam an. Das Gefühl ist ähnlich wie bei den vergangenen Rennen, aber bei den Tests habe ich mich besser gefühlt. Aber hier wäre mir ab dem ersten Training in jeder Kurve das Vorderrad eingeklappt."

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