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Yamaha: Rossi hadert mit Stoners Pace

Valentino Rossi war zum Auftakt in Assen hinter Casey Stoner Erster der "anderen Zeitenliste", während Jorge Lorenzo mit P14 Vorlieb nehmen musste

(Motorsport-Total.com) - WM-Leader Valentino Rossi war heute in Assen zwar nicht der schnellste Mann, sondern er lag am Ende sogar um 0,732 Sekunden hinter Dominator Casey Stoner, aber immerhin etablierte er sich als Zweiter an der Spitze der Verfolger. Weniger gut lief es für den zweiten Fiat-Yamaha-Piloten Jorge Lorenzo, der nur 14. wurde.

Davide Brivio und Valentino Rossi

Valentino Rossi startete gut, aber nicht überragend ins Assen-Wochenende

Rossi tastete sich am Vormittag nur langsam ans Limit heran, fand sich dann aber immer besser mit seiner YZR-M1 zurecht. Sein Fazit lautete anschließend in Anbetracht der überlegenen Stoner-Bestzeit: "Es scheint, als sei ich der Führende der anderen Zeitenliste!" Das Ziel muss nun ganz klar sein, morgen am Rückstand auf Ducati zu knabbern, wie auch Renningenieur Davide Brivio weiß: "Das Problem ist Casey!"#w1#

Eine harte Nuss: Stoner

"Wenn wir es mit ihm aufnehmen wollen", so Brivio weiter, "dann müssen wir noch härter arbeiten und uns verbessern, also werden wir genau das versuchen." Aber um eine Dreiviertelsekunde über Nacht zu finden, bedarf es eines recht großen Sprungs, vor allem wenn man bedenkt, dass Rossi mit der Balance noch nicht hundertprozentig zufrieden war.

"Der zweite Platz", sagte der 29-Jährige, "ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass wir heute Morgen einige Probleme hatten. Am Nachmittag stellten wir ein paar Dinge um, dann lief es besser. Wir haben aber immer noch Schwierigkeiten mit einigen Passagen, wie man am Rückstand auf Stoner sieht. Aber wir haben am Nachmittag einige interessante Dinge gelernt, die uns morgen helfen werden."

Lorenzo zeigt sich selbstkritisch

Bei Teamkollege Lorenzo setzte sich indes die Talfahrt der vergangenen Wochen fort, denn der Spanier bekam die Front seiner Yamaha überhaupt nicht in den Griff. Dementsprechend ernüchternd fiel auch sein Fazit am Ende des Tages aus: "Es war eine ganz schlechte Session - und das unerwartet, denn die Strecke hier liebe ich eigentlich", zeigte er sich verwundert.

Und weiter meinte Lorenzo: "Wir müssen mehr Runden drehen, um uns zu verbessern und das Blatt zu wenden. Ich fühle mich auf dem Motorrad nicht wohl, weil ich nicht genug Vertrauen in die Front habe. Ich verliere in allen Bereichen. Wir wissen, dass das Motorrad schneller geht, aber ich kann das nicht umsetzen. Ich brauche mehr Vertrauen, aber im Moment glaube ich, dass ich eher selbst das Problem bin", so seine selbstkritische Einschätzung.

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