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Assen: Suzuki zum Einmannteam degradiert

Loris Capirossi muss nach seinem Sturz für den Rest des Wochenendes passen - Chris Vermeulen am Donnerstag immerhin in den Top 10

(Motorsport-Total.com) - Nur 17 Tage nach Erleiden seiner Knochenbrüche in Barcelona schwang sich Loris Capirossi heute für die beiden Freien Donnerstagstrainings in Assen wieder auf seine Suzuki, aber sein Comeback war nur von kurzer Dauer: Schon etwa nach einem Viertel der Nachmittagssession kam der Italiener in einer schnellen Linkskurve zu Sturz.

Loris Capirossi

Für Loris Capirossi ist der Grand Prix der Niederlande bereits gelaufen Zoom

Capirossi verlor das Heck seiner GSV-R - wahrscheinlich wegen zu niedriger Reifentemperatur - außer Kontrolle und geriet dadurch in einen Highsider. Das Motorrad rutschte anschließend mit der Fußraste so unglücklich über seinen rechten Unterarm, dass er sich von MotoGP-Arzt Claudio Costa behandeln und auch noch im Medical-Center an der Strecke operieren lassen musste. Eine Teilnahme am Rennen fällt damit flach.#w1#

Ausrutscher beim Runterschalten

"Nach dem Vormittagstraining", seufzte Capirossi, "war ich noch happy, denn meine Hand funktionierte gut und ich spürte keine Schmerzen. Ich fuhr auch ganz gute Zeiten. Am Nachmittag ging ich mit neuen Reifen aus und ich hatte ein gutes Gefühl, aber beim Runterschalten vom sechsten auf den vierten Gang lehnte ich mich nach links, ich verlor die Kontrolle und wurde aus dem Sitz geschleudert. Das Problem war, dass das Motorrad dann auf mich drauf flog."

Ben Spies, zuletzt in Donington Ersatzmann von Capirossi bei Suzuki, hält sich zwar derzeit in Assen auf, wird aber nicht zum Einsatz kommen. Somit sind die Hellblauen für den Rest dieses Rennwochenendes ein Einmannteam. Teamchef Paul Denning brachte dazu nur einen eher lapidaren Kommentar über die Lippen: "Wenn die Dinge schwierig sind, dann wird es manchmal noch schwieriger, bevor sich das Blatt wieder wendet..."

Und weiter: "Der Sturz hatte nichts mit Loris' Handverletzung zu tun - so etwas kann halt passieren. Er hatte Glück, dass er ohne Knochenbrüche davongekommen ist, denn die Unfallstelle ist wirklich eine sehr schnelle Ecke. Leider fiel das Motorrad auf ihn drauf und schnitt einen schönen Brocken Fleisch aus seinem Unterarm heraus. Dr. Costa hat ihn sofort operiert, um das zu stabilisieren. Ich gehe davon aus, dass Loris am Sachsenring wieder fahren wird", so Denning.

Vermeulen nun die letzte Hoffnung

Sportlich gesehen konzentriert man sich damit von nun an auf Chris Vermeulen, der heute mit 1,195 Sekunden Rückstand auf Casey Stoner Zehnter wurde und im Gegensatz zu seinem Teamkollegen einen reibungslosen Tag erlebte: "Das war gar nicht so schlecht", bilanzierte der Australier zufrieden, während Denning anfügte: "Bis auf Stoner liegen alle eng beisammen, also ist für uns noch einiges drin."

Vermeulen weiter: "Heute Morgen hatten wir Schwierigkeiten mit den Motoreneinstellungen, aber die Techniker haben das dank Informationen aus Japan korrigiert. Das Motorrad funktionierte am Nachmittag viel besser, aber weil wir am Vormittag viel am Setup arbeiten mussten, hatten wir in der zweiten Session einiges zu tun. Wir kamen in die Top 10 und ich bin sicher, dass wir uns morgen weiter steigern können."

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