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Vinales' Aufholjagd endet auf P4: "Habe die Reifen regelrecht zerstört"

Maverick Vinales ärgert sich nach dem GP Malaysia über sein schwaches Qualifying, freut sich über positiven Yamaha-Trend, fordert aber weitere Verbesserungen

(Motorsport-Total.com) - Anders als beim Grand Prix von Australien eine Woche zuvor stand Yamaha-Werkspilot Maverick Vinales beim Grand Prix von Malaysia im Schatten von Teamkollege Valentino Rossi.

Maverick Vinales

Yamaha-Pilot Maverick Vinales kam in Sepang vor Pedroa und Dovizioso ins Ziel Zoom

Im verregneten Qualifying am Samstag fuhr Rossi in die erste Startreihe, während es für Australien-Sieger Vinales nur zum elften Startplatz reichte. Im Rennen dann führte Rossi das Feld über weite Strecken der Distanz an, bevor er vier Runden vor Schluss stürzte. Vinales kämpfte sich im Zuge einer Aufholjagd noch bis auf den vierten Platz nach vorn, lag im Ziel aber hinter Johann Zarco auf der Kunden-Yamaha von Tech 3.

Hat die schwache Performance im Qualifying Vinales unterm Strich um einen Podestplatz oder sogar mehr gebracht? "Wenn mir konstant 2:00er-Rundenzeiten gelungen wären, dann hätte ich das Rennen vielleicht gewinnen können, aber das war unmöglich", sagt der Spanier und erklärt, warum: "Die Strecke war so rutschig, dass mir selbst hohe 2:00er-Zeiten nur mit Mühe gelungen sind."


Fotos: Maverick Vinales, MotoGP in Sepang


"Insgesamt bin ich aber zufrieden, denn in Buriram hatte ich das Gefühl, um den Sieg mitfahren zu können. Auf Phillip Island und hier fuhr ich jeweils auch mit diesem Set-up. Es geht in die richtige Richtung", so der leidgeprüfte Yamaha-Pilot, der vor dem Saisonfinale in Valencia (18. November) nur noch zwei Punkte hinter Teamkollege Rossi liegt. Die beiden machen den dritten Platz in der abschließenden MotoGP-Gesamtwertung 2018 unter sich aus. Ducati-Pilot Andrea Dovizioso steht nach seinem "richtig schlechten Rennen" in Sepang bereits als Vizeweltmeister fest, weil ihm Rossis Sturz in die Karten spielte.

Maverick Vinales

Als Vinales' Reifen massiv abbauten, war das Podest außer Reichweite Zoom

Was Vinales betrifft, so zeigt er sich mit seiner Fahrt von P11 auf P4 grundsätzlich zufrieden: "Meine Chance auf das Podium war dahin, als die Reifen Haftung verloren. Trotz bin ich glücklich, dass ich am Ende recht knapp hinter Alex [Rins] und Johann [Zarco] lag. Ich habe mein Bestes gegeben. Hätte ich mit freier Bahn von vorn starten können, wäre vielleicht das Gleiche möglich gewesen wie in Australien."

Der Yamaha-Trend der vergangenen Wochen stimmt den Spanier mit Ausnahme des Grand von Japan zuversichtlich. Gleichzeitig fordert er aber mit Blick auf 2019, nicht nachzulassen. "Es gibt immer noch Dinge, die wir verbessern können. Dazu gehört zum Beispiel der Motor. Ich hatte diesmal nicht genügend Drehzahl und vier Runden vor Schluss waren die Reifen komplett am Ende. Ich habe sie regelrecht zerstört", so Vinales.

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