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Ungewisser MotoGP-Kalender 2021: Wie Alex Rins damit umgeht

Suzuki-Pilot Alex Rins bedauert die Absage des Sepang-Tests, sieht diese aber nicht als problematisch - Was er von der MotoGP-Saison 2021 und sich selbst erwartet

(Motorsport-Total.com) - Durch die Absage des ersten von zwei geplanten Vorsaisontests der MotoGP 2021 drohte die offizielle Testzeit der Teams und Fahrer vor dem Auftakt-Grand-Prix in Katar auf drei Tage zu schrumpfen. Denn weder der Shakedown noch der anschließende dreitägige Sepang-Test können im Februar stattfinden.

Alex Rins

Alex Rins will sich trotz Terminänderungen nicht aus der Ruhe bringen lassen Zoom

"Es ist eine Strecke, die wir sehr genießen und es ist ein bisschen schockierend, herauszufinden, dass wir nicht zum Test fahren werden", kommentiert Alex Rins von Suzuki die Absage im Podcast 'Por Orejas' der spanischen 'Motorsport.com'-Kollegen.

"Die letzte Nachricht, die ich von meinem Manager bekam, war, dass ich am 15. Februar nach Sepang fahren muss. Das habe ich überhaupt nicht erwartet. Seitens Suzuki werden wir mit dem Motorrad versuchen, einige Tests zu machen, möglicherweise in Katar, aber es ist klar, dass wir vor dem ersten Rennen etwas machen müssen."

Für Rins hätten auch nur drei Testtage ausgereicht

Um den ausgefallenen Sepang-Test zu kompensieren, wurden in Abstimmung mit den Teams zusätzliche Testtage in Katar anberaumt - einer am 5. März als Ersatz für den Shakedown für Testfahrer und Rookies, zwei am 6./7. März für alle Fahrer.

Für Rins wäre auch der Umstand, nur drei Testtage zu haben, kein großes Problem gewesen: "Müssten wir das Jahr mit einem neuen Motor, einem neuen Chassis beginnen, würde ich es komplizierter sehen, aber da wir die Saison mit dem letztjährigen Motorrad beginnen, denke ich, dass drei Tage Test in Katar genug sind."

Allerdings könne er in diesem Punkt nur für sich selbst sprechen. Bei Fahrern, die das Team gewechselt haben und sich mit einem neuen Bike vertraut machen müssen, wie etwa Pol Espargaro oder Danilo Petrucci, sei die Sachlage freilich eine andere.

Klares Ziel: Teamkollege Mir als Weltmeister beerben

Was die Ungewissheit angeht, die schon jetzt in Bezug auf den MotoGP-Kalender und mögliche Verschiebungen angeht, zeigt sich Rins entspannt: "Ich bereite mich voll auf das erste Rennen in Katar vor und wenn die Umstände es mir nicht erlauben zu fahren, werde ich weiter trainieren und mich stark machen für das, was kommen mag."

Zwar erwarte er ähnliche Umstände wie im vergangenen Jahr, "mit ein bisschen Unsicherheit, nicht zu wissen, ob und wo wir fahren werden", sagt der Suzuki-Pilot weiter. "Aber ich versuche einfach, jeden Tag hart zu trainieren und die Saison mit meinem Technikern zusammen vorzubereiten, um bereit zu sein. Wir denken nur daran."


Fotostrecke: Die Karriere-Highlights von Alex Rins

Nachdem er im Vorjahr Gesamtdritter wurde, während Teamkollege Joan Mir den Titelsieg feiern konnte, will Rins 2021 selbst nach der WM-Krone greifen. "Vergangenes Jahr waren wir nah dran, aber wir haben es nicht geschafft. Jetzt bin ich bereit."

Weshalb sich Rins gegen eine Operation entschied

Damit spricht der Spanier auch seine körperliche Verfassung an. 2020 schränkte ihn eine frühe Schulterverletzung über weite Teile der Saison ein. Doch jetzt kann Rins vermelden: "Ich habe praktisch keine Beschwerden mehr in der Schulter, ich hebe dieselben Gewichte wie vor der Verletzung und das ist eine sehr gute Nachricht."

Nachdem er sich während der Saison gegen eine OP entschieden hatte, wurde diese Option Ende vergangenen Jahres mit Dr. Xavier Mir noch einmal ausführlich besprochen. "Wir haben die Verletzung gemeinsam beurteilt, wir haben ein Röntgenbild gemacht und die Bänder am Schlüsselbein waren gerissen", verrät Rins.

"Es gab die Möglichkeit einer OP, aber wir hielten es nicht für nötig, weil es mich nicht stört. Es ist eher optischer Natur. Ich war also nicht im OP-Saal und fühle mich sehr gut. Ich habe viel Motocross gemacht und meine Schulter spricht gut darauf an."

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