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Testfahrer Sylvain Guintoli: Entwicklungsstopp gut für Suzuki

Laut Sylvain Guintoli ist der Entwicklungsstopp von 2020 zu 2021 ein Vorteil - Doch wie stark wird das Weltmeister-Team durch den personellen Verlust geschwächt?

(Motorsport-Total.com) - Auf Grund der Coronavirus-Pandemie haben die MotoGP-Hersteller im vergangenen Jahr vereinbart, die Entwicklung einzufrieren. Abgesehen von Details werden sich die 2021er-Bikes also kaum von den 2020er-Maschinen unterscheiden. Für Suzuki sollte das ein Vorteil sein, vermutet Testpilot Sylvain Guintoli.

Sylvain Guintoli

Sylvain Guintoli half Suzuki als Testfahrer bei der Entwicklung der GSX-RR Zoom

"Es gibt einen Entwicklungsstopp. Das ist gut für uns, denn wir sind mit unserem Motorrad sehr zufrieden, auch wenn wir weiter für die Zukunft arbeiten", kommentiert Guintoli, der sich mehr um die personellen Verluste sorgt.

Suzuki muss 2021 ohne Teammanager Davide Brivio auskommen. Brivio trug wesentlich zum Aufstieg von Suzuki bei und war seit der MotoGP-Rückkehr der Japaner in der Saison 2015 die treibende Kraft hinter dem Projekt. Der Italiener hat das Team in der vergangenen Saison zum ersten WM-Titel in der modernen MotoGP geführt.


Fotostrecke: Von GSV-R bis GSX-RR: Alle MotoGP-Bikes von Suzuki seit 2002

"Es wird anders für das Suzuki-Team, weil Davide das Team verlassen hat. Ich genoss die Zusammenarbeit mit ihm und bin dankbar, dass er mich ins Team geholt hat. Wir teilen einige tolle Momente", blickt Guintoli zurück, der durch Brivio die Chance bekam, die Rolle des Testfahrers zu übernehmen.

Ursprünglich war Guintoli nur als Ersatzpilot für Alex Rins in der Saison 2017 geplant. Damals fuhr der Franzose in der Britischen Superbike-Meisterschaft für Suzuki. Er empfahl sich für die Rolle des Testfahrers und half fortan bei der Entwicklung der GSX-RR.

Vor allem in Sachen Balance hat Suzuki laut Guintoli den Nagel auf den Kopf getroffen: "Die Balance wurde zum bestimmenden Thema. Genau genommen ist es die wichtigste Eigenschaft, denn schlussendlich sind diese Motorräder zu leistungsstark für die Strecken und zu leistungsstark für die Gripverhältnisse. Der Schlüssel zum Erfolg ist also, das Vorhandene bestmöglich zu nutzen und das Maximum herauszuholen."

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