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Stoner: "Ich bin etwas enttäuscht"

Casey Stoner meisterte einen haarsträubenden Moment und eroberte in Japan noch den dritten Platz - Der Lenker wurde ihm beim Ausritt aus den Händen geschlagen

(Motorsport-Total.com) - Beim Grand Prix von Japan unterlief Casey Stoner einer seiner mittlerweile selten gewordenen Fehler. Nach den ersten Kurven lag der Australier an der Spitze und übernahm das Kommando in der Anfangsphase. Alles schien auf einen souveränen Sieg hinauszulaufen, wie wir ihn in diesem Jahr schon mehrmals gesehen haben. Doch dann kurvte Stoner in bester Motocross-Manier durch das Kiesbett und fiel einige Plätze zurück. Seine Aufholjagd führte ihn noch auf das Podest.

Titel-Bild zur News: Casey Stoner

Honda-Pilot Casey Stoner fing das Motorrad im Kiesbett ab

"Das Wochenende war eigentlich gut für uns. Vor dem Rennen waren wir zuversichtlich. Ich bin gut gestartet und das Motorrad hat sich großartig angefühlt. Zu diesem Zeitpunkt musste ich mir nicht so viele Gedanken machen. Man musste abwarten um zu sehen, wie es läuft und wie hart ich attackieren muss", sagt der WM-Führende über die Anfangsphase. Dann ging jedoch beinahe alles schief.

"Das Vorderrad bewegte sich etwas über die Bodenwellen. Als ich eine größere Bodenwelle traf, hob das Vorderrad leicht ab und als es wieder auf den Boden kam, schüttelte es mir die Hände vom Lenker", beschreibt er die haarsträubende Situation. "Als ich bremsen wollte, war kein Druck da. Ich musste mehrmals pumpen. Beim zweiten Mal griff die Bremse sehr hart, weshalb das Hinterrad in die Luft stieg."


Fotos: Honda, MotoGP in Motegi


"Es war unmöglich, das Motorrad zu stoppen. Ich hatte eigentlich Glück, dass es so ausgegangen ist. Es war ein enttäuschendes Rennen für mich. Über Platz drei sollte ich glücklich sein, aber wir hätten mehr erreichen können. Deshalb bin ich etwas enttäuscht, weil eine kleine Sache eine große Auswirkung hatte. Ich hätte gerne mit Dani und Jorge gekämpft."

"Ich freue mich auf Phillip Island und bin gespannt, was wir dort erreichen können. Ich muss meine WM-Führung verteidigen, aber ich möchte auch das Rennen gewinnen. Deshalb bin ich enttäuscht vom heutigen Resultat." Stoner reist mit einem Polster von 40 WM-Punkten im Gepäck zu seinem Heimrennen nach Australien. Sollte nach dem Rennen auf Phillip Island der Vorsprung mindestens 50 Punkte betragen, wäre ihm der Titel nicht mehr zu nehmen.

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