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Stefan Bradl bekennt: Rückkehr als Vollzeit-Rennfahrer unwahrscheinlich

Stefan Bradl erklärt, warum er sich in seiner Rolle als HRC-Testfahrer so wohl fühlt und er nicht an ein Vollzeit-Comeback als Rennfahrer glaubt

(Motorsport-Total.com) - Wenngleich derzeit noch nicht absehbar ist, ob in welchem Umfang Marc Marquez in der MotoGP-Saison 2022 wird fahren können, so kann sich Stefan Bradl derzeit nicht vorstellen, den Wechsel vom Testfahrer zum Vollzeit-Rennfahrer zu vollziehen.

Stefan Bradl

Stefan Bradl sieht für sich eher keine weitere volle MotoGP-Saison kommen Zoom

Abgesehen von 2020, als er im Honda-Werksteam bei fast allen Rennen anstelle des damals ebenfalls verletzten Marquez antrat, war Bradls letzte MotoGP-Saison mit einem Vollzeitprogramm die Saison 2016 bei Gresini-Aprilia. Anschließend wechselte der Deutsche ins Honda-Werksteam in der Superbike-WM (WSBK), wo er die Saison 2017 aber aufgrund einer Verletzung am Handgelenk vorzeitig beenden musste.

Seither konzentriert sich Bradl auf seine Aufgaben als offizieller Testfahrer für die als HRC bekannte Motorradsport-Abteilung im Hause Honda. Im Zuge dessen tritt er seit 2018 regelmäßig mit einer Wildcard beim einen oder anderen MotoGP-Rennen an. Und das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Denn eine Rückkehr als Vollzeit-Rennfahrer schließt er mehr oder weniger aus.

Stefan Bradl

Bradls Hauptaufgabe derzeit besteht in der Entwicklung der Honda RC213V für 2022 Zoom

"Wenn ich noch einmal Rennen auf Vollzeitbasis fahren sollte, dann müsste das mit einem Paket passieren, mit dem ich konkurrenzfähig bin", sagt Bradl und erklärt, was ihm an der Rolle als Testfahrer so gefällt: "Ich habe diese Rolle jetzt schon seit einigen Jahren und fühle mich darin sehr wohl. Die Zusammenarbeit mit HRC ist großartig. Ich kann sie unterstützen und fahre immer wieder gerne mal ein Rennen."

"Voriges Jahr", denk Bradl an 2020 zurück, "war ja fast eine volle Saison für mich. Aber ich bin zufrieden mit dem, was ich habe und träume nicht davon, noch einmal eine volle Saison zu fahren. Ich bin ein realistischer Mensch und versuche einfach, meinen Job so gut wie möglich zu erledigen. Was die Zukunft bringen wird, kann ich nicht sagen, aber ich blicke dem Ganzen realistisch entgegen."

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