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Rossi: MotoGP-Rivalitäten heute weniger ausgeprägt als zu Stoner-Zeiten

Valentino Rossi lieferte sich mit einer Reihe von Fahrern erbitterte Duelle: Warum es heutzutage unter den Fahrern deutlich harmonischer zugeht als damals

(Motorsport-Total.com) - In seiner aktiven MotoGP-Karriere lieferte sich Valentino Rossi nicht nur mit einem Fahrer ein erbittertes Duell. Die Liste der ehemaligen Rivalen ist lang. Zu Beginn war Max Biaggi der härtese Widersacher des "Doctors". Später musste Sete Gibernau diese Erfahrung machen, bevor Casey Stoner, Jorge Lorenzo und Marc Marquez zu Rossis Erzfeinden wurden. Heute geht es in der MotoGP deutlich harmonischer zu. Warum ist das so?

Casey Stoner, Valentino Rossi

Zwischen Casey Stoner und Valentino Rossi ging es nicht nur auf der Strecke zur Sache Zoom

"Jetzt ist es anders", bestätigt Rossi und macht die mediale Situation dafür verantwortlich: "Heute ist das Echo viel stärker, auch wenn man nur etwas sehr Kleines sagt. Man ist sich keiner Schuld bewusst und plötzlich hat man am folgenden Tag oder sogar in den kommenden Wochen Probleme damit."

"Vor 10 oder 15 Jahren war es einfacher, weil dieses Problem nicht so groß war. Man konnte mehr sagen", erklärt Rossi, der die Medien immer wieder benutzte, um in die Köpfe seiner Gegner einzudringen.

Casey Stoner

Casey Stoner und Valentino Rossi waren nicht immer einer Meinung Zoom

Im Fall von Biaggi und Gibernau funktionierte das. Bei Stoner und Lorenzo fiel es Rossi bereits schwieriger. Im Fall von Marquez ging diese Taktik nicht auf.

Mit etwas Abstand erinnert sich Rossi sehr gern an das Duell mit Stoner, dem er 2007 unterlag, 2008 und 2009 aber überlegen war. Unvergessen ist das spektakuläre Duell beim US-Grand-Prix 2008 in Laguna Seca (was damals passierte).


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"Ich genoss das Duell mit Stoner. Das kann ich jetzt sagen, denn damals war es ein richtig harter Kampf", erinnert sich Rossi. "Stoner verfügt über unglaublich viel Talent und ist sehr schnell. Er war bei allen Bedingungen sehr stark."

"Er war ein richtig harter Gegner. Wir kämpften um Meisterschaften. Er konnte sich durchsetzen, ich mich aber auch. Es war ein toller Kampf. Ich fuhr für Yamaha, er fuhr für Ducati. Es waren unterschiedliche Hersteller und Teams. Ich genoss es sehr", so Rossi.