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Quartararo schwärmt von "erstaunlicher" Fahrt im Formel-1-Simulator

Fabio Quartararo schwärmt von seiner ersten Erfahrung im Formel 1-Simulator und könnte sich vorstellen, auch mal einen echten Boliden auszuprobieren

(Motorsport-Total.com) - Vor dem Grand Prix von Großbritannien in Silverstone am vergangenen Wochenende hatte WM-Leader Fabio Quartararo die Gelegenheit, Formel-1-Luft zu schnuppern. Der Yamaha-Pilot nahm im Simulator des amtierenden Konstrukteursweltmeister Mercedes in Brackley Platz und zeigte sich tief beeindruckt.

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo drehte 50 Runden im Mercedes-Simulator und war begeistert Zoom

"Es war unglaublich", schwärmte der Franzose. Er, Yamaha und Mercedes teilen sich die Hauptsponsoren Monster Energy und Petronas, wobei der Energy-Drink-Riese Monster den Weg für diese außergewöhnliche Probefahrt ebnete.

"Ich konnte etwa 50 Runden drehen und es war erstaunlich zu sehen, wie realistisch es sein kann. Am Anfang war ich noch ziemlich verloren, aber am Ende konnte ich gut fahren."

Natürlich würde Quartararo das auch gerne mal in einem echten Formel-1-Auto unter Beweis stellen. Zwar konzentriere er sich derzeit voll und ganz auf den WM-Kampf in der MotoGP: "Im Moment habe ich ein Ziel, das ich hier erreichen möchte. Aber die Chance, es mal auszuprobieren, wäre sicherlich toll."

Damit wäre Quartararo in guter Gesellschaft. MotoGP-Star Valentino Rossi hatte 2019 die Gelegenheit, das Formel-1-Auto des Titelgewinners von 2017 auf dem Ricardo Tormo Circuit in Valencia zu fahren. Die Aktion war Teil eines Fahrertauschs: Lewis Hamilton probierte zeitgleich Rossis MotoGP-Maschine aus.


Fotos: Fahrzeugtausch Hamilton vs. Rossi


Zum ersten Mal saß Rossi bereits im Jahr 2004 in einem Formel-1-Wagen. Damals testete er mit Ferrari in Fiorano. Zwischenzeitlich gab es sogar konkrete Pläne seitens Ferrari, den Italiener in die Formel 1 zu holen, doch er blieb der Motorrad-WM treu.

Auch Jorge Lorenzo konnte 2016 als Abschiedsgeschenk von Monster Energy vor seinem Weggang von Yamaha den 2014er Formel-1-Mercedes in Silverstone testen. Marc Marquez fuhr 2018 in Spielberg den Red Bull aus dem Jahr 2012. Auch sein damaliger Honda-Teamkollege Dani Pedrosa kam in den Genuss.

Neben Quartararo bekamen jüngst auch das Suzuki-Duo Alex Rins und Joan Mir einen Einblick in die Königsklasse auf vier Rädern: Sie machten vor dem Rennwochenende in Silverstone eine Tour durch das Werk des Williams-Formel-1-Teams in Grove.

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