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MotoGP Misano: Lorenzo mit Rekordrunde auf Pole-Position

Jorge Lorenzo bestätigt seine Favoritenrolle und stellt in Misano einen neuen Pole-Rekord auf - Marc Marquez und Valentino Rossi in Reihe eins - Stefan Bradl stürzt

(Motorsport-Total.com) - Jorge Lorenzo hat sich erwartungsgemäß die Pole-Position in Misano gesichert. Der Spanier, der bereits am gesamten Wochenende der schnellste Mann war, umrundete den Misano World Circuit Marco Simoncelli in 1:32.146 Minuten und stellte damit einen neuen Pole-Rekord auf. Die weiteren Plätze in der ersten Startreihe gingen an Weltmeister Marc Marquez und WM-Spitzenreiter Valentino Rossi (zur Startaufstellung). Kurios: Wirklich zufrieden ist mit dem Qualifying lediglich Lokalmatador Rossi.

Titel-Bild zur News: Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo sicherte sich wie erwartet die Pole-Position in Misano Zoom

"Am Ende war es schwierig, denn es gab viel Verkehr. Ich fand allerdings einen guten Moment für meine schnelle Runde", berichtet der Italiener und ergänzt: "Meine Pace hat sich heute verbessert und das Bike war im Qualifying nicht so schlecht. Es ist sehr wichtig, morgen aus der ersten Reihe zu starten, denn Jorge ist stark und hat eine bessere Pace." Im Qualifying fehlten Rossi 0,212 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

Der ist währenddessen trotz seiner Pole-Position sauer - und zwar auf Rossi. "Im zweiten Versuch machte ich in der letzten Kurve einen Fehler. Ich öffnete das Gas zu sehr und musste es dann wieder schließen. Ohne diesen Fehler wäre die Runde besser gewesen. Beim dritten Versuch wollte ich mich in der letzten Kurve verbessern. In der Kurve davor war Valentino allerdings sehr langsam", berichtet der Spanier.

"Also musste ich das Gas schließen, damit wir nicht kollidieren. Das hat mich zwei Zehntel gekostet. Damit hätte ich mich vielleicht auf 31.9 verbessern können", berichtet ein sichtlich verärgerter Lorenzo. Sind es bereits die ersten kleinen Psychotricks im WM-Duell? "Mit Jorge war nichts", winkt Rossi ab und erklärt mit einem Lachen: "Er ist sowieso auf der Pole, von daher denke ich nicht, dass es ein großes Problem ist."

Marquez enttäuscht, Pirro überrascht

Unzufrieden ist derweil auch Marquez, allerdings lediglich mit seiner eigenen Leistung. "Wir sind in der ersten Reihe, was auch unser Ziel war. Aber ich bin nicht zufrieden mit meinem Qualifying, denn ich machte zu viele Fehler", ärgert sich der Spanier. "Mir gelang keine perfekte Runde. Es war sehr schwierig, das Limit zu finden. Aber ich bin glücklich, dass ich in der ersten Reihe stehe. Wir werden versuchen, morgen um den Sieg zu kämpfen."

Für die vielleicht größte Überraschung des Samstags sorgte Ducati-Testpilot Michele Pirro, der sich als Fünfter qualifizierte und damit am Sonntag aus der zweiten Reihe starten wird. Neben im stehen dann Dani Pedrosa (Honda) und Bradley Smith (Tech-3-Yamaha). Der Brite war damit einmal mehr bester Satellitenpilot. Pech für seinen Teamkollegen Pol Espargaro: Er stürzte in Q2 und kam nicht über Startplatz zwölf hinaus.

"Ich bin nicht zufrieden mit meinem Qualifying, denn ich machte zu viele Fehler." Marc Marquez

Die beiden Ducati-Werkspiloten Andrea Iannone und Andrea Dovizioso stehen derweil gemeinsam mit Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) nur in Reihe drei. Dahinter starten Aleix Espargaro (Suzuki) und Cal Crutchlow (LCR-Honda) von den Plätzen zehn und elf. Die beiden setzten sich zuvor in Q1 durch, nachdem sie im dritten Training die Top 10 und damit die direkte Qualifikation für Q2 verpasst hatten.

Q1: Bradl stürzt und schlägt Bautista

Nicht für Q2 konnten sich Scott Redding (Marc-VDS-Honda) und Maverick Vinales (Suzuki) qualifizieren. Die beiden verpassten in Q1 einen der ersten beiden Plätze und starten am Sonntag von den Positionen 13 und 14. Neben den beiden steht Yonny Hernandez (Pramac-Ducati). Loris Baz (Forward-Yamaha) war dahinter bester Open-Pilot. Pech für Stefan Bradl: Der Deutsche riskierte in Q1 auf seiner letzten Runde zu viel und stürzte von seiner Aprilia.

"Ich bin gestürzt, ich war ein bisschen optimistisch unterwegs", berichtet er anschließend bei 'Eurosport'. "Ich habe gesehen, dass ich im ersten Sektor gut war. Da bin ich dann ehrlich gesagt All-in gegangen, weil ich gemerkt habe, dass mein Vorderreifen schon am Limit ist. Ich wusste, dass meine Rundenzeit vorher gestrichen wurde. Da habe ich mir gesagt 'alles oder nichts' - leider ist es nichts geworden."

"Ich habe viel riskiert in der Runde, aber es ist leider nicht aufgegangen." Stefan Bradl

"Wenn ich durch die Kurve durchgekommen wäre, dann hätte ich es fast geschafft. Ich habe viel riskiert in der Runde, aber es ist leider nicht aufgegangen", so Bradl, der am Sonntag von Startplatz 19 ins Rennen gehen wird. Damit war der ehemalige Moto2-Champion wieder einmal schneller als sein Teamkollege Alvaro Bautista, der von Position 20 starten wird. Das Rennen am Sonntag beginnt wie gewohnt um 14:00 Uhr MESZ.

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