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MotoGP-Legenden: Lorenzo, Biaggi und Anderson werden endlich geehrt

Nach einer durch Corona bedingten Verzögerung werden Jorge Lorenzo, Max Biaggi und Hugh Anderson in diesem Jahr offiziell mit dem Legendenstatus geehrt

(Motorsport-Total.com) - Bereits 2020 sollten Jorge Lorenzo, Max Biaggi und Hugh Anderson offiziell zu MotoGP-Legenden ernannt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Zeremonien zur Aufnahme der Ex-Piloten in die "Hall of Fame" jedoch warten.

Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo erhält seine Auszeichnung am MotoGP-Wochenende in Jerez Zoom

Da die Beschränkungen nun vielerorts gelockert werden, stehen nun die Nachholtermine fest. Wie ursprünglich geplant, wird Lorenzo am Samstag (30. April 2022) des Rennwochenendes auf dem Circuito de Jerez-Angel Nieto geehrt. Biaggi folgt am Trainingsfreitag (27. Mai 2022) auf dem Autodromo del Mugello.

Anderson wird zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2022 aufgenommen. Ursprünglich war geplant, die Zeremonie für den Neuseeländer auf Phillip Island stattfinden zu lassen.

Während das letzte Rennen des heute 86-Jährigen auf das Jahr 1996 zurückdatiert, beendete Lorenzo seine Grand-Prix-Karriere erst 2019. Der Spanier feierte in insgesamt 18 Saison fünf Weltmeistertitel in zwei Klassen: 2006/07 in der 250er-Klasse mit Aprilia; 2010, 2012 und 2015 mit Yamaha in der MotoGP.


Fotostrecke: Hall of Fame: Alle MotoGP-Legenden

Biaggi wurde in den Jahren 1994 bis 1996 viermal in Folge Weltmeister der 250er (dreimal mit Aprilia, einmal mit Honda). Ein Gesamtsieg in der MotoGP war dem Italiener zwar nie vergönnt, dafür kämpfte er sich in der Superbike-WM zu zwei Titeln mit Aprilia.

Mittlerweile ist er als Team ins MotoGP-Paddock zurückgekehrt. Seit 2019 ist er in der Moto3 mit dem Max-Racing-Team vertreten, das im Debütjahr mit Aron Canet und KTM drei Siege und den Vizetitel feiern konnte. 2020 wechselte das Team auf Husqvarna. Allerdings gelang seither nur ein Sieg mit Romano Fenati.

Anderson fuhr in der Motorrad-WM, als man noch in mehreren Klassen gleichzeitig antreten durfte. 1963 sicherte sich bei den 50ern und 125ern auf Suzuki den Titel. Zwei weitere folgten: 1964 wurde er erneut 50er-, 1965 dann nochmal 125er-Champion.

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