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MotoGP in Mugello FT2: Bagnaia fährt Bestzeit, KTM zurück im Spitzenfeld

Lokalmatador Francesco Bagnaia sichert Ducati die Bestzeit am Mugello-Freitag - Suzuki und Yamaha konkurrenzfähig - KTM meldet sich im Spitzenfeld zurück

(Motorsport-Total.com) - Ducati-Fahrer Francesco Bagnaia hat sich in seiner letzten fliegenden Runde die Bestzeit im zweiten Freien Training für den Grand Prix von Italien gesichert. Der Lokalmatador umrundete die Mugello-Strecke mit 1:46.174 Minuten am schnellsten. Auch Suzuki und Yamaha präsentierten sich konkurrenzfähig. KTM meldete sich mit einem neuen Chassis im Spitzenfeld zurück.

Francesco Bagnaia

In seinem letzten Angriff holte Bagnaia für Ducati die Bestzeit Zoom

Von Topfavorit Ducati war im Laufe des ersten Trainingstages nicht viel zu sehen. Erst zum Schluss brannte Bagnaia die schnellste Runde in den Asphalt. Teamkollege Jack Miller landete im Gesamtergebnis beider Trainings auf Platz zehn. Johann Zarco reihte sich als Elfter ein.

Beinahe hätte es für eine Suzuki-Bestzeit am Freitag gereicht. Alex Rins musste sich Bagnaia nur um 0,071 Sekunden geschlagen geben. Der Spanier hatte bereits am Donnerstag angekündigt, dass Suzuki eine kleine Neuentwicklung mitgebracht hat.

Damit soll es einfacher sein, eine Qualifyingrunde zu fahren. Worum es sich bei der Neuheit genau handelt, wollte Rins nicht verraten. Weltmeister Joan Mir gelang keine gute Runde. Mit sieben Zehntelsekunden Rückstand landete der zweite Suzuki-Fahrer auf Position zwölf.

Yamaha mit neuem Holeshot-System vorne

Bester Yamaha-Fahrer war am Freitag Franco Morbidelli als Dritter. Mit der zwei Jahre alten Yamaha fehlen dem Italiener rund 20 km/h auf der Geraden. Das kann er im kurvigen Abschnitt wettmachen.

Fabio Quartararo folgte als Dritter und Maverick Vinales als 17. Beide mussten fliegende Runden mit Zwischenbestzeiten abbrechen, weil sie auf Verkehr aufliefen. In seinem letzten Versuch kam Vinales in Kurve 9 zu weit hinaus in den Dreck.

Deshalb konnte er seine Zeit nicht verbessern. Mit seiner Vormittagszeit hält der frischgebackene Vater einer Tochter den achten Platz. Insgesamt präsentierten sich die drei Yamaha-Fahrer am Freitag konkurrenzfähig, auch wenn beim Speed mehr als 10 km/h auf Ducati fehlten.

Yamaha hat technisch nachgerüstet und erstmals auch das Holeshot-System bei der Vordergabel eingebaut. Alle vier Fahrer haben dieses System zur Verfügung. Bei den Startübungen wurde es erstmals getestet.

Valentino Rossi kam in seinem ersten Run in Kurve 1 von der Strecke ab und fuhr außen durch das Kiesbett zurück. Es war nichts passiert. Das Tempo machten andere Fahrer. Bevor Rossi den weichen Hinterreifen montierte, hatte er zwei Sekunden Rückstand.

Nach seiner fliegenden Runde verbremste sich der Lokalmatador erneut vor San Donato und fuhr wieder geradeaus ins Kiesbett. Das zweite Training beendete Rossi auf Platz 21. Auch im Tagesergebnis ist er 21. Nur Halbbruder Luca Marini (Esponsorama-Ducati) war dahinter.

KTM mit neuem Chassis

KTM meldete sich im Spitzenfeld zurück. Brad Binder und Miguel Oliveira beendeten den Tag als Fünfter und Sechster. Beim Montagstest in Jerez hatte KTM ein neues Chassis getestet. Nun wurden weitere Vergleichstests durchgeführt.

Bei jedem Fahrer war ein Motorrad mit dieser neuen Entwicklung aufgebaut und das andere mit der bisherigen Version. Mit dem neuen Chassis wurde das Turning verbessert. Außerdem können die Fahrer das Bike am Kurvenausgang früher aufrichten und beschleunigen.

Ab Samstag werden beide Motorräder mit dem neuen Chassis aufgebaut werden. KTM spricht von kleinen, aber deutlichen Fortschritten. Das zeigte bei Oliveira und Binder auch die Stoppuhr eindeutig.

Honda im Mittelfeld

Im Honda-Lager holte am Freitag Takaaki Nakagami die Kohlen aus dem Feuer. Der Japaner klassierte sich als Siebter. Marc Marquez und Pol Espargaro, der ein neues Helmdesign hat, belegten die Plätze 13 und 14.

Marc Marquez konzentrierte sich auf viel Arbeit bei der Abstimmung und testete bei seinen beiden Motorrädern radikalere Änderungen. Die eine fliegende Runde stand bei ihm am Freitag nicht auf dem Programm. Alex Marquez wurde 18.

Aprilia-Testfahrer Andrea Dovizioso weilte ebenfalls in Mugello und verfolgte das Geschehen. Er konnte beobachten, wie Aleix Espargaro die neuntschnellste Zeit des Tages markierte. Vor wenigen Wochen hatte "Dovi" in Mugello im Regen getestet.

Ein neuer Topspeed-Rekord wurde am Freitag nicht aufgestellt. Abgesehen von Rossis Ausritten gab es auch keinerlei Zwischenfälle.

Das dritte Training am Samstag beginnt um 09:55 Uhr. Am Nachmittag finden das vierte Training und das Qualifying ab 13:30 Uhr statt.

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