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Mit Entwicklungschassis von 2020: Nakagami in Jerez bester Honda-Fahrer

Takaaki Nakagami rüstet in Jerez auf das letzte Entwicklungschassis von 2020 zurück - Prompt ist er der beste Honda-Fahrer und qualifiziert sich für die zweite Startreihe

(Motorsport-Total.com) - Takaaki Nakagami war im Qualifying für den Grand Prix von Spanien in Jerez der beste Honda-Fahrer. Der Japaner qualifizierte sich für den fünften Startplatz in der zweiten Reihe. Wildcard-Starter Stefan Bradl wurde Zwölfter. Die restlichen Markenkollegen Pol Espargaro, Marc Marquez und Alex Marquez scheiterten allesamt in Q1.

Takaaki Nakagami

Takaaki Nakagami war im Qualifying der beste Honda-Fahrer Zoom

Am Freitag verglich Nakagami zwei unterschiedliche Chassis. Er entschied sich für die ältere Version. "Es ist nicht ein älteres Chassis, sondern das letzte Entwicklungschassis von 2020", präzisiert der Fahrer vom Honda-Satellitenteam LCR.

"Es ist nicht korrekt von einem alten Chassis zu sprechen. Wir haben uns entschieden, an diesem Wochenende dieses Chassis zu verwenden. Der Plan für den Testtag am Montag lautet, ein komplett neues Chassis zu probieren."

In welchem Bereich ist dieses Entwicklungschassis von 2020 besser? "Der Unterschied ist nicht groß. Ich habe etwas besseren Grip am Hinterrad. Das 2021er-Chassis ist beim Handling und beim Gefühl für das Vorderrad etwas besser."

"Für mich ist das besser, aber es hängt von der Strecke und den Gripverhältnissen ab", meint Nakagami. "Beide Chassis haben positive Aspekte. Wir brauchen mehr Zeit, um das Motorrad weiterzuentwickeln. Deshalb bin ich gespannt auf den Test am Montag."

Rennpace macht Hoffnung für das Rennen

Aus der zweiten Startreihe hat Nakagami alle Chancen auf den ersten Podestplatz seiner MotoGP-Karriere. In den Freien Trainings zählte er zu den Fahrern mit der besten Rennpace. Was ist beim vierten Saisonrennen möglich?

"In FT4 bin ich nicht mit neuen Reifen gefahren. Die Reifen hatten am Ende 26, 27 Runden abgespult", geht der Japaner ins Detail. "Das ist mehr als die Renndistanz, aber ich konnte niedrige 1:38er-Runden fahren. Das ist eine gute Pace."

"Trotzdem müssen wir noch an Details bei der Elektronik für das Rennende arbeiten, wenn der Grip nachlässt. Deshalb müssen wir für das Rennende an einem anderen Mapping arbeiten. Generell habe ich ein gutes Gefühl mit dem Motorrad."

"Es ist aber schwierig zu sagen, welche Platzierung im Rennen möglich ist. Yamaha ist mit Quartararo und Morbidelli sehr stark. "

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