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Yamaha in Jerez: Quartararo, Vinales und Morbidelli am Freitag in den Top 5

Fabio Quartararo sorgt sich um sein Renntempo, Maverick Vinales beschäftigt mich mit dem Portimao-Problem und Franco Morbidelli ist auch ohne Updates schnell

(Motorsport-Total.com) - Beim Trainingsauftakt in Jerez hinterließen die Yamaha-Piloten einen starken Eindruck. Mit Ausnahme von Valentino Rossi schafften es alle Yamaha-Piloten in die Top 5 und befinden sich damit auf Q2-Kurs, sollten im FT3 am Samstagvormittag keine Verbesserungen möglich sein.

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo war am Freitag der schnellste Yamaha-Pilot Zoom

Fabio Quartararo war als Zweiter bester Yamaha-Pilot. Zu Francesco Bagnaias (Ducati) Bestzeit fehlten dem Franzosen nur 0,178 Sekunden. Für das Rennen am Sonntag zählt Quartararo zu den großen Favoriten. Im Vorjahr gewann der Yamaha-Pilot beide Rennen.

Wie war die Strecke im Vergleich zum Vorjahr? "Die Streckenbedingungen waren nicht so gut. Im vergangenen Jahr fuhren wir ab dem FT1 so schnell wie heute (am Ende des FT2). Wir müssen uns noch ein bisschen verbessern. Das gilt auch für die Strecke. Mit etwas mehr Grip und etwas mehr Wärme sollte unser Motorrad besser funktionieren", erklärt der WM-Führende.


Fotos: MotoGP in Jerez


"Mit frischen Reifen war ich ein bisschen vorsichtig", gesteht Quartararo und sorgt sich um das Renntempo: "Mit gebrauchten Reifen sind sie etwas schneller. Doch ich fühle mich wohl auf dem Motorrad. Für Samstag haben wir eine tolle Idee, weil wir erkannten, dass etwas nicht unbedingt falsch, aber nicht korrekt funktionierte."

"Ich denke also, dass wir etwas ändern müssen. Doch ich fühle mich großartig auf dem Motorrad und freue mich auf morgen", bemerkt Quartararo. "Wir sind schnell, doch das heißt nicht, dass wir nichts ändern können. Ich bin ziemlich zuversichtlich. Wir werden morgen Vormittag eine Änderung probieren, von der ich denke, dass sie funktioniert."

Maverick Vinales sucht nach Erklärungen für Portimao

Yamaha-Teamkollege Maverick Vinales nutzte den Trainingstag, um zu klären, was beim vergangenen Rennen schief lief. In Portimao erlebte Vinales ein enttäuschendes Rennen und kam mit über 23 Sekunden Rückstand auf Fabio Quartararo als Elfter ins Ziel.

"Es war ein ziemlich solider Tag. Wir hatten ein gutes Gefühl und können morgen einen weiteren Schritt machen", kommentiert Vinales, der den Tag auf der fünften Position beendete. "Mein Gefühl war heute nicht perfekt, doch wir sind vorn dabei und liegen in den Top 5."

Maverick Vinales

Maverick Vinales beschäftigte sich mit der Portimao-Abstimmung Zoom

Die Balance seiner Yamaha M1 war aber noch nicht optimal. "Ich fuhr mit der Abstimmung von Portimao, die hier nicht perfekt ist. Ich wollte ein paar Dinge bestätigen. Ich verbrachte viel Zeit damit, zu verstehen, was in Portimao los war", verrät Vinales.

"Wir haben einige wichtige Sachen probiert. Ich denke, es sieht gut aus. Wir können einen ziemlich schnellen und konstanten Rhythmus fahren. Und auch auf eine Runde können wir schnell sein.", zeigt sich der Spanier optimistisch und bilanziert: "Es war ein ziemlich solider Tag. Wir hatten ein gutes Gefühl und können morgen einen weiteren Schritt machen."

Franco Morbidelli auch ohne Yamaha-Updates schnell

Abgerundet wurde der aus Yamaha-Sicht erfreuliche Tag durch Petronas-Pilot Franco Morbidelli, der in der Wertung auf Position vier landete. "Es war ein guter erster Tag hier. Das Motorrad verhält sich hier gut. Ich kam gut zurecht und war mit den Medium-Reifen schnell und hatte ein gutes Gefühl", erklärt Morbidelli.

Franco Morbidelli

Franco Morbidelli fuhr mit seiner 2019er-Yamaha in die Top 4 Zoom

"Wir werden weiter arbeiten, um das Gefühl weiter zu verbessern. Aber unsere Ausgangslage ist bereits ziemlich gut", freut sich der Italiener, der von Yamaha nach wie vor keine Updates bekommt. "Ich habe keine neuen Teile. Das Motorrad ist dem aus dem Vorjahr sehr ähnlich", schildert Morbidelli.

Petronas-Teamkollege Valentino Rossi war am Freitag der mit Abstand langsamste Yamaha-Pilot. Rossi beendete den Tag auf der 21. Position und lag knapp eineinhalb Sekunden zurück. Nur Iker Lecuona (Tech-3-KTM) und Pramac-Ersatzpilot Tito Rabat waren langsamer als Rossi.

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