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Maverick Vinales verrät: "Die Yamaha war bislang zu groß für mich"

Yamaha-Pilot Maverick Vinales gesteht, dass die M1 bislang nicht auf seinen Körper abgestimmt war - 2019 will er sturer und klarer Entscheidungen treffen

(Motorsport-Total.com) - Maverick Vinales wagt 2019 einen Neuanfang. Nach zwei durchwachsenen Jahren mit Yamaha schöpft er in der Winterpause neue Motivation, um in seinem dritten Jahr endlich den WM-Titel einzufahren. Mit neuer Startnummer und neuem Crewchief soll es aufwärts gehen für den 23-Jährigen. Allerdings hat er eine große Bitte an den japanischen Hersteller: Er wünscht sich ein kleineres Bike.

Maverick Vinales

Vinales wünscht sich ein handlicheres Bike für die Saison 2019 Zoom

Mit einer Größe von 1,65 Metern ist der Spanier rund 15 Zentimeter kleiner als Teamkollege Valentino Rossi. Die Yamaha-Ingenieure haben die Konstruktion des Bikes allerdings auf die Bedürfnisse des "Doktors" ausgelegt. Als Vinales in das Team kam, musste er seinen Fahrstil an den Prototypen anpassen. Nun hat der fünffache Grand-Prix-Sieger sein Team dazu angehalten, das Bike auf seinen Körper abzustimmen.

"Schon von Beginn an habe ich Yamaha um ein kleineres Bike gebeten. Denn jenes, das ich bislang gefahren bin, war zu groß für mich", gibt der Spanier gegenüber 'Motorsport-Total.com' zu. In seiner Zeit bei Suzuki habe das Bike "perfekt" zu seinem Körperbau gepasst, erinnert er sich. "Ich konnte jeden Bereich gut erreichen. Auf der M1 hatte ich das Gefühl, als wäre das Bike überall."

Allerdings ist Vinales klar, dass das keine einfache Aufgabe sein wird. "Es ist schwierig, das Bike als Ganzes zu verändern, aber wenn wir den Motor, einige Details und Bereiche der Aerodynamik beachten, dann können wir einen sehr wichtigen Unterschied machen", glaubt Vinales.


Fotostrecke: Die Karriere-Highlights von Maverick Vinales

Aus der Vergangenheit hat der Spanier auch gelernt, Dinge deutlicher anzusprechen und für technische Änderungen einzustehen, statt weiterhin ratlos ohne Orientierung weiterzuarbeiten wie in den vergangenen eineinhalb Jahren. "Zu Beginn des Jahres hätte ich in den technischen Entscheidungen überzeugender sein müssen. Ich wollte zum Beispiel den 2016er-Motor noch einmal probieren. Aber ich war nicht stur genug und musste dafür einen hohen Preis zahlen."

Wie er bereits nach Saisonende 2018 angekündigt hatte, werde es 2019 einen "neuen Maverick" geben. Der Spanier bekommt mit Esteban Garcia einen neuen Crewchief an die Seite gestellt. Außerdem wird Julian Simon die Rolle von Wilco Zeelenberg als Fahranalyst übernehmen.

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