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Marc VDS: Mit einer Yamaha wäre es einfacher

Am Saisonende trennen sich vermutlich die Wege von Marc VDS und Honda - Das Team ist überzeugt, dass die Rookies mit Yamahas besser zurechtkommen würden

(Motorsport-Total.com) - Seit der Saison 2015 engagiert sich Marc VDS auch in der MotoGP. Seitdem vertraut das belgische Team auf Material von Honda. Durch Hondas Kurswechsel im Sommer 2017 gab es Brüche im Verhältnis zwischen Marc VDS und HRC. Die Manager der Honda-Rennabteilung trafen damals die Entscheidung, Marc VDS ab 2018 nicht mehr mit aktuellem Material zu versorgen. Zudem bot HRC dem Team nur einen Einjahresvertrag an. Jack Miller entschied daraufhin, zu Pramac-Ducati zu wechseln. Marc VDS musste sich neben Franco Morbidelli mit Tom Lüthi einen weiteren neuen Fahrer suchen. Es wird erwartet, dass das Team in der MotoGP-Saison 2019 nicht mehr mit Honda zusammenarbeitet.

Franco Morbidelli, Valentino Rossi

Franco Morbidelli traf in Katar erstmals auf Förderer Valentino Rossi Zoom

Yamaha und Suzuki sind aktuell die besten Alternativen zu Honda. Da Tech 3 am Saisonende nach 18 gemeinsamen Jahren Yamaha verlässt und zu KTM wechselt, sucht der japanische Hersteller nach einem Nachfolge-Team. Und auch Suzuki wünscht sich ein Kundenteam in der MotoGP. In letzter Zeit hat Teammanager Michael Bartholemy oft klare Worte gefunden, wenn es um die Zusammenarbeit mit Honda ging. Er macht kein Geheimnis daraus, wie enttäuscht er von den jüngsten Entscheidungen der HRC-Verantwortlichen ist.

In Katar setzte Bartholemy diese Strategie fort. "Es ist nie einfach mit zwei Rookies. Es ist auch nicht einfach, wenn man eine Honda hat. Damit fällt der Einstieg schwerer als mit einer Yamaha. Doch unsere Fahrer wussten, auf welches Paket sie sich einlassen", kommentiert er im Gespräch mit 'Eurosport'. Beim Saisonauftakt kamen die Marc-VDS-Rookies auf den Positionen zwölf und 16 ins Ziel. Morbidelli ist Lüthi stets einen Schritt voraus.


Fotos: Marc VDS, MotoGP in Doha


"Morbidelli genießt das Fahren mit der Honda langsam, auch wenn sie sehr wild ist. Sie muss aggressiv gefahren werden. Tom braucht etwas mehr Zeit. Die drei Überseerennen sind für mich noch ein bisschen wie eine zusätzliche Testphase. Wenn wir in Jerez nach Europa zurückkehren, sollten wir uns auf einem guten Niveau befinden", hofft Bartholemy.

"Es ist das erste Mal, dass wir zwei Rookies an den Start schicken. Eigentlich haben wir bei Marc VDS immer auf einen erfahrenen Fahrer und einen jungen Fahrer gesetzt. So sollte es auch in diesem Jahr sein. Neben Morbidelli sollte Jack Miller fahren, doch dann gab es die Probleme mit Honda und Jack. Dann war für mich klar, dass wir Tom nehmen. In der Moto2 haben wir uns viele Jahre lang mit Tom gestritten. Er war immer unser Gegner. Ich bin mit der Entscheidung zufrieden. Ich glaube, es war die richtige Entscheidung", so der Marc-VDS-Teammanager.

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