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Marc Marquez: Wie ihn seine Verletzung noch immer einbremst

MotoGP-Rückkehrer Marc Marquez kämpft weiter mit den Einschränkungen durch seine Verletzung - Wo und wie diese ihn auf der Rennstrecke behindert

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Grand Prix von Frankreich hielt Marc Marquez fest, dass ihm das verregnete Wetter in Le Mans geholfen habe. Der Grund: Seine anhaltenden körperlichen Einschränkungen kamen auf nasser Strecke weniger zum Tragen als im Trockenen, wo die Belastungen und Kräfte vergleichsweise größer sind.

Marc Marquez

In Linkskurven fühlt sich Marquez wohl, doch daraus entsteht ein anderes Problem Zoom

Besonders in Rechtskurven merkt der Honda-Pilot, dass er noch nicht wieder bei voller Leistungsfähigkeit ist. Hier ist der Nachteil durch den geschwächten rechten Arm am größten. "Auf dem Motorrad habe ich nur in ein paar Kurven zu kämpfen", betont er. "Es ist nicht so, dass ich auf der kompletten Strecke Probleme habe."

"Aber es gibt ein paar Kurven, in Le Mans sind es die Kurven 1, 5 und 8, wo ich mehr zu kämpfen habe. In den Linkskurven fühle ich mich gut, ich fühle mich normal. Aber dort ist dann das Problem umgekehrt: Weil ich mich in den Linkskurven gut fühle, versuche ich Zeit zu gewinnen und pushe zu viel - und da ist das Limit."

In Jerez sei er zweimal in Linkskurven gestürzt, auch in Le Mans erwischte es nicht rechts, sondern linksherum. "Eben weil ich dort mehr Selbstvertrauen habe und versuche, meine Rundenzeit zu machen. Aber manchmal ist es unmöglich, das, was ich in den Rechtskurven verliere, auf dem Rest der Strecke wieder gutzumachen."


Marc Marquez' Comeback: Wie erfolgreich wird's?

Die rennfreie Zeit habe Marc Marquez zwar "stark mitgenommen", aber: "Er hat nichts verlernt. Er ist derselbe, der er vorher war", sagt Stefan Bradl. Weitere Motorrad-Videos

Wann er diesen Unterschied nicht mehr merken und wieder bei hundertprozentiger Fitness angekommen sein wird, weiß Marquez selbst nicht. "Es ist schwer zu sagen beziehungsweise zu verstehen. Im Fitnessstudio sind manche Muskelgruppen bei 80, andere bei 50 Prozent. Das hängt von der Bewegung ab", sagt er.

Und der Spanier verrät: "Mit der Schulter habe ich mehr Probleme, vor allem hinten. Daran arbeiten wir. Vor zwei Wintern hatte ich eine OP an der rechten Schulter. Und auch diese Verletzung ist nicht zu 100 Prozent verheilt, denn der Nerv war beschädigt. In der Summe gestaltet sich die Rehabilitation so natürlich schwieriger."

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