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Marc Marquez vor Jerez: "Müssen eine Basis für die neue Honda finden"

Die neue Honda RC213V wurde bereits im November in Jerez getestet - Pol Espargaro macht sich deshalb Hoffnungen - Marc Marquez betrachtet Wochenende als Test

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Portimao-Wochenende klagten die Honda-Fahrer über viele Probleme mit der neuen RC213V. Das lag zum Teil auch daran, dass die Trainings verregnet waren und es keine Zeit gegeben hat, das neue Motorrad auf diese Strecke abzustimmen.

Marc Marquez

Marc Marquez erkennt Potenzial, aber es fehlt noch eine Basisabstimmung Zoom

Nun steht an diesem Wochenende mit Jerez ein Kurs auf dem Programm, wo man mehr Daten zur Verfügung hat. Im vergangenen November ist dort ein Wintertest absolviert worden. "Das Motorrad sollte seit dem Test besser sein", glaubt Pol Espargaro.

"Unsere Rundenzeiten sollten schneller sein. Aber ich weiß nicht, wie das Wochenende laufen wird. Beim Test war 'Taka' sehr schnell. Ich war noch vom Valencia-Wochenende verletzt, aber trotzdem lief es nicht so schlecht."

"Ich würde gerne sagen, dass wir hier vorne dabei sind, aber momentan ist es schwierig zu sagen. Das neue Motorrad war beim Test hier sehr gut. Wie es jetzt sein wird - ich habe keine Ahnung." Teamkollege Marc Marquez fehlte aufgrund seiner Sichtprobleme bei diesem Test im November.

Am Montag nach dem Rennen steht auch noch ein offizieller Testtag auf dem Programm. Ist es für Honda deshalb ein richtungsweisendes Wochenende für den weiteren Saisonverlauf? "Mein Montagstest beginnt morgen", meint Marc Marquez. "Wir wollen einige Dinge verstehen."

Marc Marquez

Das Jerez-Wochenende wird für Honda sehr wichtig Zoom

"Wir müssen eine Basis finden. Wenn man das hat, dann ist man überall schnell. Daran müssen wir arbeiten. Die Lösung ist nah oder fern. Wir wissen es nicht. Das Potenzial ist vorhanden. Das glaube ich, aber wir müssen den Weg finden, wie wir dieses Potenzial nutzen können."

"Unser Motorrad funktioniert auf großen Strecken wirklich gut. Das haben wir in Malaysia und Katar gesehen. Aber sobald wir auf kleineren Strecken sind und man auf kurzen Wegen lenken muss, haben wir Probleme. Wir müssen das verstehen."

"Wir versuchen hier in Jerez einen Weg zu finden und haben einige Ideen. Es geht nicht nur um das Motorrad, sondern auch ich muss es besser machen. Wir arbeiten daran und werden sehen, wie wir ins erste Training starten."

Turning und das Gefühl für den Vorderreifen sind das große Problem. Alex Marquez merkt an, dass die neue RC213V zwar mehr Grip am Hinterrad generiert, die Ingenieure aber verstehen müssen, wie man diesen zusätzlichen Grip optimal nutzen kann.

In Jerez ist außerdem auch das Honda-Testteam dabei. Stefan Bradl absolviert seinen ersten Wildcard-Einsatz in diesem Jahr. Mit dem Deutschen verfolgt Honda wie gewohnt ein langfristiges Entwicklungsprogramm. Für Bradl wird es außerdem der 200. Grand Prix seiner Karriere sein.

Nach den ersten fünf Saisonrennen ist Honda auf dem sechsten und letzten Platz der Konstrukteurswertung.

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