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  • 07.02.2015 12:49

Marc Marquez schwärmt: "1:58er Zeit ein besonderer Moment"

Honda-Werksfahrer Marc Marquez sorgt mit seiner Traumrunde in Sepang für die ersten Schlagzeilen des Jahres - Auch im Longrun sieht er sich gut gerüstet

(Motorsport-Total.com) - Weltmeister Marc Marquez gilt auch für die MotoGP-Saison 2015 als großer Titelfavorit. Über die Winterpause wurde der Spanier nicht langsamer, wie er beim ersten Sepang-Test eindrucksvoll unter Beweis stellte. Am letzten Tag fuhr Marquez eine Runde in 1:58.867 Minuten. So schnell war noch nie ein MotoGP-Motorrad in Sepang. Jahrelang galt die Grenze von zwei Minuten als unüberwindbare Schallmauer. Im vergangenen Oktober war Marquez bei seiner Pole-Runde um eine Sekunde langsamer als jetzt beim Test. Im Interview spricht der Überflieger über die Erkenntnisse nach den ersten drei Tagen auf der neuen Honda.

Marc Marquez

Marc Marquez hat nach dem ersten Wintertest des Jahres gut lachen Zoom

Frage: "Marc, deine schnellste Runde am Freitagvormittag war die schnellste je gefahrene Runde in Sepang. Hast du eine Abkürzung gefunden?"
Marc Marquez: "Nein, es war eine sehr gute Runde! Als ich gesehen habe, dass ich 1:58 gefahren bin, war es ein besonderer Moment. Es war keine perfekte Runde, denn meiner Meinung nach gibt es das nicht. Ich hatte auch noch einen weiteren neuen Reifen für einen weiteren Versuch. Als ich aber diese Zeit gesehen habe, habe ich es nicht noch einmal versucht, denn man sammelt bei Tests keine Informationen, wenn man noch schneller fährt."

Frage: "Wie war deine erste Rennsimulation in diesem Jahr?"
Marquez: "Sie war sehr gut. Ich bin um 14:30 Uhr auf die Strecke gefahren, als es heißer war, denn diese Bedingungen sind mit einem Grand Prix vergleichbar. Es ist schwierig, mit anderen Fahrern zu vergleichen, denn jeder ist zu einem anderen Zeitpunkt gefahren. Mein Versuch war aber sehr gut. Wir konnten für die Honda-Ingenieure viele Daten sammeln. Ich habe auch unterschiedliche Motormappings ausprobiert, um verschiedene Dinge zu verstehen."

"Wenn man eine Rennsimulation alleine macht, ist es im Vergleich zu einem richtigen Rennen ziemlich langweilig. Es ist schwierig, aber man fährt nicht am Limit. Wir werden versuchen, das neue Motorrad weiter zu verbessern, denn wir glauben, dass es noch Raum für Fortschritte gibt. Mit der Basis sind wir schon sehr zufrieden. Es besteht das Potenzial für ein weiteres gutes Jahr."


Fotostrecke: Die wichtigsten Test-Erkenntnisse aus Sepang

Frage: "Im Vorjahr hast du den zweiten Sepang-Test wegen einer Verletzung verpasst. Ist es in dieser Saison dein Ziel, gelassener zum ersten Rennen zu kommen?"
Marquez: "Ja, das habe ich mir vorgenommen. Im Vorjahr war der erste Test sehr gut und alles sah perfekt aus - so wie diesmal. Man weiß aber nie, was passiert, denn man kann sich immer verletzen. Mein Plan bleibt gleich, ich werde trainieren, um für den zweiten Test noch besser vorbereitet zu sein."

Frage: "Spürst du deine Muskeln nach diesem ersten Test?"
Marquez: "Die ersten drei Testtage sind am schwierigsten, aber ich fühle mich gut. Körperlich war die Rennsimulation auch in Ordnung. Es fehlt aber noch ein wenig bei der Fitness. Daran werde ich arbeiten."

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