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Jorge Lorenzo: "Yamaha behandelt Franco Morbidelli nicht optimal"

Der Vize-Weltmeister von 2020 nur auf einem 2019er-Bike: Jorge Lorenzo kritisiert Yamaha dafür, Franco Morbidelli keine aktuelle Werks-M1 bereitzustellen

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Franco Morbidelli in der MotoGP-Saison 2020 der bestplatzierte Yamaha-Pilot war, bekam der Italiener für 2021 kein Upgrade. Morbidelli muss sich in der laufenden Saison weiter mit seiner 2019er-Maschine zufriedengeben. Ex-Champion Jorge Lorenzo kritisiert Yamaha für diese Strategie.

Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo versteht nicht, warum Franco Morbidelli keine 2021er-Yamaha bekommt Zoom

"Meine Meinung dazu ist vielleicht ein bisschen hart, aber ich denke, dass Yamaha Franco nicht optimal behandelt, obwohl er im vergangenen Jahr Gesamtzweiter war", kommentiert Lorenzo auf seinem YouTube-Kanal und vergleicht: "Ducati gibt vier Fahrern praktisch das gleiche Motorrad. Yamaha macht das im Fall von Franco nicht."

"Franco sollte die gleiche Behandlung bekommen von Yamaha", fordert Lorenzo, der bereits erkennt, dass Morbidelli seine Fühler ausstreckt: "Er macht es gut, indem er bei seinen Interviews Andeutungen macht oder mit anderen Herstellern spricht."

Franco Morbidelli

Franco Morbidelli deutete mehrfach an, dass er unzufrieden ist Zoom

Mit ordentlichen Leistungen möchte sich Morbidelli empfehlen, um 2022 Werksmaterial zu bekommen. "Sobald er seinen Helm aufsetzt und aufs Motorrad steigt, muss er konzentriert sein, um das Maximum herauszuholen und Yamaha zu zeigen, dass sie falsch liegen, indem sie ihm nicht die gleiche Behandlung bieten", erklärt Lorenzo.

Bei den bisherigen drei Rennen schaffte es Morbidelli mit seiner 2019er-Yamaha noch nicht aufs Podium. In Katar erlebte der Vize-Weltmeister zwei schwierige Rennen. In Portimao ging es bergauf. Als Vierter schrammte Morbidelli knapp am Podium vorbei.

Morbidelli erkennt, dass es 2021 noch härter ist, mit den aktuellen Werksmaschinen mitzuhalten. "Es ist schwieriger als im vergangenen Jahr, weil wir das gleiche Paket haben und die anderen Fahrer ihre Probleme von 2020 ausbessern konnten. 2020 war es schwierig, aber möglich, mit den Jungs mitzuhalten, die aktuelle Motorräder haben. Ich fuhr das Vorjahres-Motorrad. Dieses Jahr ist es noch schwieriger", bemerkt der Petronas-Pilot.

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