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"Der Ball liegt bei ihnen": Espargaro nimmt Aprilia in die Pflicht

Er gibt alles, aber kämpft mit stumpfen Waffen: MotoGP-Pilot Aleix Espargaro fordert Hersteller Aprilia vor seinem Heim-Grand-Prix in Barcelona zum Handeln auf

(Motorsport-Total.com) - Für Aprilia und Aleix Espargaro verliefen die ersten sechs Saisonrennen nicht wie erhofft. Während die Konkurrenz Fortschritte gemacht hat, tritt man selbst auf der Stelle. Nur zweimal gelang der Sprung in die Top 10. "Ich gebe immer meine 100 Prozent, aber das reicht im Moment nicht", erklärt Espargaro vor seinem Heim-GP.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro weiß, dass die schlechte Performance der Aprilia nicht an ihm liegt Zoom

"Pol (Bruder; Anm. d.R.) und ich wurden nur fünf Kilometer von hier entfernt geboren. Es ist also unsere Heimstrecke und ich hoffe, dass wir hier ein gutes Wochenende haben werden. Das Wetter sieht gut aus, es werden sicher viele Leute kommen. Wir werden versuchen, etwas näher an den Topleuten dran zu sein als in den letzten Rennen."

Beim Großen Preis von Italien, dem Heimrennen von Aprilia, kam Espargaro als Elfter ins Ziel und klagte danach über dieselben Probleme wie immer. Auch vor dem Rennwochenende in Katalonien betont der Spanier: "Das Motorrad in die Top 10 zu bringen, ist sehr schwierig. Es ist offensichtlich, dass wir Hilfe von Aprilia brauchen."

"Ich weiß, wie hart die Leute in Noale arbeiten, und muss geduldig sein", betont Espargaro weiter. "Ich werde alles geben und hoffe auf neue Teile, um das Bike zu verbessern." Um die Entwicklung voranzutreiben, ist diesmal neben Stammfahrer Andrea Iannone auch Testpilot Bradley Smith wie schon in Katar mit einer Wildcard am Start.


Fotos: Aprilia, MotoGP in Mugello


Espargaro stellt klar: "Andrea, Bradley und ich haben in denselben Bereichen zu kämpfen. Die Ingenieure kennen unsere Forderungen, nun liegt es an ihnen. Ich fühle, dass ich gut fahre, aber die Lücke nach vorn lässt sich momentan einfach nicht schließen. Der Ball liegt bei ihnen." Illusionen macht sich der Aprilia-Pilot aber nicht.

Er weiß, dass eine Lösung nicht von heute auf morgen passieren wird. Für den Großen Preis von Katalonien hofft er aber zumindest, "dass die positiven Vibes meines Heim-GPs sich auswirken werden". Teamkollege Iannone baut indes auf die Unterstützung seiner Crew. Für ihn gilt es, den Rückstand auf Espargaro zu verkleinern.

"Unsere Wochenenden sind immer ziemlich anspruchsvoll, weil wir viel arbeiten und versuchen, verschiedene Lösungen zu testen", sagt der Italiener. "Das führt dazu, dass wir Höhen und Tiefen haben, aber das ist Teil des Spiels. Nun ist es das Ziel, sich Tag für Tag zu verbessern. Ich weiß, dass dafür jeder hundert Prozent gibt."

Das gilt auch für Testpilot Smith: "Für mich wird es wichtig sein, sofort mit der Arbeit am Grip zu beginnen. Barcelona ist in dieser Hinsicht vielleicht die schlechteste Strecke, und es ist ein großartiger Prüfstand zur Verbesserung der Leistung der RS-GP. Es wird ein langes Wochenende, einschließlich der Tests nach dem Rennen."

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