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Brad Binder schwärmt nach Test von der Kyalami-Strecke: "Unglaubliches Layout"

In der Sommerpause durfte Brad Binder in seiner Heimat Südafrika einige Runden mit seiner KTM in Kyalami fahren - Strecke wäre gut für MotoGP geeignet

(Motorsport-Total.com) - Seit knapp 20 Jahren gastiert die MotoGP nicht mehr in Afrika. In der Vergangenheit wurde mehrmals Südafrika besucht. 1983 gastierte die Motorrad-WM zum ersten Mal auf der ursprünglichen Kyalami-Strecke. Der erste 500er-Sieger war Freddie Spencer mit einer Honda.

Brad Binder

Zum ersten Mal fuhr eine moderne MotoGP-Maschine in Kyalami Zoom

Auch 1984 und 1985 stand Kyalami im Kalender. Ende der 1980er-Jahre wurde das Layout der Strecke grundlegend verändert. Die Formel 1 kehrte 1992 und 1993 zurück nach Kyalami. Und auch die MotoGP fuhr einmal im Jahr 1992 wieder dort.

Anschließend fehlte Südafrika wieder im Kalender. Zwischen 1999 und 2004 wurde in Welkom gefahren. Letzter Sieger war Valentino Rossi. Es war damals sein erstes Rennen für Yamaha. Sein Sieg ist in die Geschichtsbücher eingegangen.

In den vergangenen Jahren wurde die Kyalami-Strecke erneut modernisiert. Es besteht die Hoffnung, dass die Formel 1 in naher Zukunft wieder zurückkehren könnte. Gespräche gibt es, aber ein Vertrag wurde offiziell noch nicht unterzeichnet.

Mit Brad Binder hat Südafrika nun einen MotoGP-Star. Er ist der erste Südafrikaner, der ein Rennen der Königsklasse gewonnen hat. In der Sommerpause im Juli weilte Binder zwei Wochen in seiner Heimat.

Brad Binder

Brad Binder würde sich ein Heimrennen wünschen Zoom

Dabei hatte er die Gelegenheit, mit seiner KTM einige Runden in Kyalami zu drehen. "Es war unglaublich. Das ist eine unglaublich tolle Strecke", sagt Binder mit einem Lächeln im Gesicht. "Ich liebe das Layout." Mit 1:48.078 Minuten stellte er einen neuen Motorradrekord auf.

"Sie müssten für die MotoGP an einigen Auslaufzonen arbeiten. Das könnten sie sicher tun. Ich hoffe, dass die MotoGP eines Tages wieder dorthin zurückkehrt." Mit Binder als Zugpferd könnte es auch kommerziell ein erfolgreicher Grand Prix werden.

Aber die Gespräche mit Dorna Sports sind noch nicht so konkret wie mit der Formel 1. "Ich bin mir nicht sicher", seufzt Binder über die Aussicht auf ein Heimrennen. "Ich weiß aber, dass die Dorna gerne wieder einen Grand Prix auf dem afrikanischen Kontinent haben möchte."

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