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Binder: Wie die Zusammenarbeit mit Tech 3 und den anderen Fahrern läuft

Auch wenn KTM 2021 noch nicht auf die Erfolgsspur gefunden hat, lobt Brad Binder den Zusammenhalt und den engen Austausch im Team, auch mit Tech 3

(Motorsport-Total.com) - Noch tut sich KTM in dieser MotoGP-Saison schwer, an die Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen und die notwendige Konstanz zu finden, um sich im Spitzenfeld zu etablieren. Das bisher beste Ergebnis gelang Brad Binder in Portimao, als er Fünfter wurde. Auch in der WM ist er als Zehnter bestplatzierter KTM-Pilot.

Brad Binder

Brad Binder bewertet den Teamverbund bei KTM, auch mit Tech 3, als besonders stark Zoom

In seinem zweiten Jahr bei der österreichischen Marke hat sich der Südafrikaner gewissermaßen zum Teamleader gemausert, auch wenn er diese Unterscheidung selbst gar nicht so gerne trifft. Er begreift KTM vor allem als eine große Familie.

"Ganz allgemein hat KTM schon immer sehr gut zusammengearbeitet. Wir teilen immer alle Daten und wissen genau, was die jeweils anderen Fahrer machen, wenn es um die Abstimmung und all das geht", betont Binder. "Oft - so wie in Katar - probieren wir vier verschiedene Dinge aus, um eine Lösung zu finden, wenn wir Probleme haben."

Dabei wird auch kein großer Unterschied zwischen dem Werksteam und dem Satellitenteam von Tech 3 gemacht, das 2019 von Yamaha zu KTM wechselte und seine Zusammenarbeit mit dem Hersteller jüngst bis einschließlich 2026 verlängerte.


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"Insofern ist KTM eine sehr hart arbeitende Gruppe, die erst dann aufhört, wenn sie dort ist, wo sie sein will. Ich habe wirklich Glück, Teil einer so großartigen Mannschaft zu sein", schwärmt Binder. "Es sind so viele Leute beteiligt und alle geben ihre 110 Prozent. Wir haben dasselbe Ziel vor Augen und das fühlt sich toll an."

Nicht so toll fühlt es sich allerdings an, wenn man dem Team im Rennen nichts zurückgeben kann - so wie in Jerez, wo Binder gleich zweimal stürzte. "Als Fahrer fühle ich mich dann schlecht. Denn die Jungs haben nichts falsch gemacht, wir konnten es nur leider nicht richtig zusammenbringen. Aber wir schauen weiter nach vorn."

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