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"Bin happy": Zarco nach direktem Q2-Einzug in Sepang auf Startplatz neun

MotoGP-Rückkehrer Johann Zarco schafft am Samstag in Sepang den direkten Q2-Einzug und stellt seine Honda auf Startplatz neun - Rückstand zur Spitze verkürzt

(Motorsport-Total.com) - Gesagt, getan: So könnte man den Qualifying-Tag von Johann Zarco in Sepang zusammenfassen. Gestern noch äußerte der MotoGP-Rückkehrer, der für LCR-Honda die letzten drei Rennen dieser Saison bestreitet, die klare Absicht, am Samstag den direkten Einzug in Q2 zu schaffen. Und genau das setzte er dann auch in die Tat um.

Johann Zarco

Johann Zarco schlägt sich an seinem zweiten Honda-Wochenende respektabel Zoom

Als Zehnter im Gesamtklassement und mit weniger als einer Sekunde Rückstand schaffte er nach drei Trainings den Sprung in die Top 10 und damit Qualifying 2. Dort belegte der Franzose dank einer erneuten Steigerung seiner persönlichen Bestzeit schließlich Platz neun. Auf die Fabelrunde von Pole-Setter Fabio Quartararo fehlten 0,836 Sekunden.

Entsprechend zufrieden fällt Zarcos Fazit aus: "Ich bin ziemlich glücklich, ja. Ich wollte es direkt ins Q2 schaffen. Das war wichtig, denn gerade hier in Malaysia muss man bei der Hitze mit seinen Kräften haushalten. Mir ist es gelungen, obwohl es bei dem leichten Regen am Morgen natürlich nicht einfach war, das Selbstvertrauen zu finden."

MotoGP-Qualifying: Bagnaia und Rossi als Referenz

"Trotzdem habe ich gepusht und auf meiner letzten fliegenden Runde eine gute Rundenzeit aufgestellt. Das signalisierte mir, dass man bei so hoher Geschwindigkeit wirklich fast alles perfekt machen kann", schwärmt der LCR-Honda-Pilot. Ein Gefühl, dass er bei KTM lange nicht erfahren hat - und den Rennstall deshalb auch vorzeitig verließ.

Am Nachmittag versuchte Zarco, es genauso noch einmal zu machen. "Auch hier war es mit den ersten Reifen nicht einfach, aber im zweiten Run konnte ich (Francesco) Bagnaia und Valentino (Rossi; Anm. d. R.) als Referenz nutzen. Das half mir, mich zu kontrollieren und auch diesen starken Motor zu nutzen, gerade im letzten Sektor", erklärt er.

Den dritten Sektor macht Zarco wiederum als Honda-Schwachpunkt aus: "Hier sind wir im Vergleich zu Yamaha langsamer, aber wir sind trotzdem schnell." Aus dem Qualifying ging er als zweitschnellster Honda-Pilot hinter LCR-Teamkollege Cal Crutchlow (5.) hervor. Weltmeister Marc Marquez belegte nach einem Sturz nur den elften Platz.

Zarco: "Kann noch schneller und konstanter werden"

Jorge Lorenzo kam wiederum nicht über Q1 hinaus und blieb mit 1,262 Sekunden in seiner Session auf dem achten Platz hängen, was für das morgige Rennen Startplatz 18 bedeutet. Ganz reibungslos lief aber auch Zarcos Samstag nicht, denn der Franzose stürzte gleich zu Beginn der Trainings in Kurve 1, wo es ihn schon gestern erwischt hatte.


Fotos: MotoGP in Sepang, Qualifying


"Ich habe den Bremspunkt verpasst und musste die Linie verlassen. Da war es schmutzig und rutschig. Mit etwas Schräglage bin ich sofort gestürzt", erklärt Zarco das Malheur, das er aber schnell wegstecken konnte. Stattdessen sieht er vor allem die Fortschritte, die er bei seiner Anpassung an die Honda RC213V sukzessive macht.

"Mein Gefühl für das Vorderrad verbessert sich und das hilft mir, die Linie zu wählen und mehr Kontrolle über das Motorrad zu haben. Am Hinterradgrip, wenn man aus der Kurve heraus beschleunigt, müssen wir noch arbeiten. Manchmal habe ich zu viel Spinning. Aber mit etwas mehr Routine kann ich gewiss schneller und konstanter werden."

Yamaha und Suzuki vor allem im wenigen Teil stark

Eine Prognose für das Rennen am Sonntag wagt Zarco zwar nicht abzugeben, hofft aber auf eine Top-10-Platzierung wie im Qualifying und will dazu die Honda-Power nutzen. "Der Motor fühlt sich stark an. Deshalb möchte ich weiter an meiner Bremsphase arbeiten, um diesen Vorteil des Motors auszuspielen", erklärt er sein Ziel für morgen.

Der LCR-Pilot weiß: "Was die Rennpace angeht, bin ich im Moment nicht so schnell. Wenn wir Yamaha und Suzuki im dritten Sektor zu weit enteilen lassen, wird es schwer, sie wieder einzuholen." Bei der Reifenwahl sei er sich bisher nur am Vorderrad über seine Wahl im Klaren. Seine schnellsten Zeiten stellte er stets mit der Kombi medium-soft auf.

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