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Alex Rins sieht seine Führungsrolle bei Suzuki "ganz entspannt"

Suzuki-Pilot Alex Rins präsentiert sich in dieser MotoGP-Saison stark wie nie: Im Interview verrät der Spanier, wie er die Konstellation im Team aktuell bewertet

(Motorsport-Total.com) - In seinem nunmehr dritten Jahr bei Suzuki ist MotoGP-Pilot Alex Rins das momentan größte Zugpferd des japanischen Herstellers. Nach dem Wechsel von Andrea Iannone zu Aprilia bringt der Spanier die Podestplätze und sogar Siege nach Hause. In Austin gelang ihm beim dritten Saisonrenen der erste Sieg mit Suzuki seit Maverick Vinales in Silverstone 2016.

Alex Rins

Alex Rins ist in seinem dritten Jahr mit Suzuki im Spitzenfeld angekommen Zoom

Trotz seiner Führungsrolle im Team betont Rins im Gespräch mit 'Motorsport-total.com' aber: "Für mich hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Im vergangenen Jahr war Andrea auf der anderen Seite, in diesem Jahr ist es Joan (Mir; Anm. d. R.). Ich versuche, mein Motorrad zu verbessern und zusammen mit meinem Team zu arbeiten, um das Bike noch konkurrenzfähiger zu machen."

"Mit Sicherheit war Andrea im Vorjahr schneller als Joan, aber das ist in Anbetracht seiner Erfahrung normal. Ich gehe meinen Weg und bin dabei ganz entspannt", erklärt der 23-Jährige, der seine bisher stärkste Saison bei Suzuki fährt, auch wenn er zuletzt zweimal stürzte - einmal in Führung und einmal auf Platz zwei liegend, was seine aktuelle Pace unterstreicht.

Dennoch musste in den vergangenen beiden Rennen vor der Sommerpause Teamkollege Mir die Kohlen aus dem Feuer holen. Er punktete als Achter (Assen) und Siebter (Sachsenring) jeweils ordentlich. Seine beste Saisonplatzierung fuhr der MotoGP-Rookie aber in Barcelona ein, als er auf Platz sechs ins Ziel kam. Nach einigen Rückschlägen fuhr Mir seither konstant in die Top 10.


Fotos: Alex Rins, MotoGP auf dem Sachsenring


Wie sieht seine Zusammenarbeit mit Teamleader Rins aus? "Wir sprechen nicht über die Rennen", bekundet der Spanier. Die Entwicklung seines Rookie-Teamkollegen verfolgt er aber sehr wohl: "Auf jeden Fall verbessert er sich von Rennen zu Rennen. Er hat ein gutes Talent und wird mit Sicherheit irgendwann an der Spitze mitfahren", sagt er mit Blick auf die Fortschritte von Mir.

Rins selbst will genauso weitermachen wie bisher: "Ich arbeite eng mit meinem Team zusammen und natürlich auch an mir selbst, um in jedem Rennen schnell zu sein, mit den anderen Fahrern zu kämpfen, Selbstvertrauen aufzubauen und weiter Erfahrungen zu sammeln. Man kommt immer wieder in neue Situationen, führt mal ein Rennen oder kämpft in der Gruppe und lernt daraus."

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