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"Ein kleiner Fehler": Alex Rins wirft Platz zwei durch Sturz weg

Suzuki-Fahrer Alex Rins ist auf dem Sachsenring auf dem besten Weg zu Platz zwei, bis er stürzt - Joan Mir müht sich mit den drei Ducati-Fahrern

(Motorsport-Total.com) - Nach Assen schied Alex Rins auch auf dem Sachsenring in guter Position durch einen Sturz aus. "Ein kleiner Fehler", sagt der Suzuki-Pilot zu seinem Crash in Runde 19. Bis dahin hatte sich Rins den zweiten Platz erobert. Zu diesem Zeitpunkt betrug sein Rückstand auf Marc Marquez (Honda) 3,2 Sekunden. Nach hinten zu Maverick Vinales (Yamaha) hatte Rins ein Polster von etwas mehr als einer Sekunde.

Alex Rins

Zum zweiten Mal hintereinander stürzte Alex Rins in guter Position Zoom

Es war ein vergebener zweiter Platz. "Ich hätte nicht mit Marc mitfahren können, er war stärker", sagt Rins. "Platz zwei wäre für mich gewesen, ich bin gut gefahren. Nach meinem Sturz sind alle langsamer geworden, weil die Reifen nachgelassen haben. Es ist schade, weil es jetzt zwei Nullrunden hintereinander sind." Verletzt hat sich der Spanier beim Crash in der schnellen Waldmann-Kurve nicht.

"Es war eine schnelle Ecke. Ich habe mir den Rücken angeschlagen und spürte Schmerzen. Jetzt wird es aber schon besser, denn das rührte vom Aufprall her. Es gibt keine Verletzungen, was wichtig ist", betont der Sieger vom Grand Prix der USA. Niedergeschlagen ist Rins aber nicht: "Jetzt kommen Strecken, die mir gefallen. Wir haben ein konkurrenzfähiges Motorrad und können unser Potenzial zeigen."

Nach den beiden Ausfällen hintereinander hält Rins den vierten Platz in der Weltmeisterschaft. Die beiden Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci sind 26 beziehungsweise 20 Punkte vor ihm. "Wir können um Platz zwei kämpfen", ist Rins überzeugt. "Marquez wird schwierig zu schlagen sein, weil er mehr als 50 Punkte Vorsprung hat. Für mich geht es gegen 'Dovi' und 'Petrux'. Wir werden versuchen, Rennen zu gewinnen."

Joan Mir, Jack Miller

Joan Mir kämpfte in der Verfolgergruppe mit den Ducati-Fahrern Zoom

Sein Suzuki-Teamkollege Joan Mir kämpfte auf dem Sachsenring mit den Ducati-Fahrern und kam hinter drei Desmosedicis als Siebter ins Ziel. "Es ist frustrierend", stöhnt der Rookie. "Ich hatte eine bessere Pace und konnte nicht überholen. Ich muss noch lernen, was ich in diesem Moment besser machen muss. Auf der Bremse kam ich nicht vorbei. Wenn man mehr beschleunigt, killt man den Reifen. Das ist eine schwierige Situation, aber wir werden eine Lösung finden."

Mir ist in der Weltmeisterschaft mit 39 Punkten auf dem 13. Platz. Damit ist der Spanier der zweitbeste Rookie hinter Fabio Quartararo. In der Markenwertung und in der Teamwertung hält Suzuki Rang vier.

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