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Punktelose Saison: Ana Carrasco mit Beeinträchtigung durch Rückenverletzung

Das Moto3-Comeback verlief für Ana Carrasco sportlich erfolglos - Im Rückblick verrät sie, dass die Rückenverletzung von vor zwei Jahren noch ein Handicap war

(Motorsport-Total.com) - Die Comeback-Saison von Ana Carrasco in der Moto3-Klasse war nicht von sportlichem Erfolg geprägt. Die Supersport-300-Weltmeisterin von 2018 sammelte keinen einzigen WM-Punkt. Dafür war die Konstanz vorhanden, denn sie schied nur ein einziges Mal aus.

Ana Carrasco

Ana Carrasco hatte kein einfaches Comeback-Jahr in der Moto3-Klasse Zoom

Im Endeffekt waren zwei 19. Plätze die besten Ergebnisse von Carrasco. Trotzdem hat sie ihren Platz im Boe-KTM-Team behalten dürfen. Beim Saisonstart in Portugal Ende März wird sie 26 Jahre alt sein. Damit zählt sie 2023 zu den ältesten Teilnehmern im Feld.

Carrasco fuhr schon zwischen 2013 und 2015 drei Jahre in der Moto3-Klasse. Ihre bisher einzigen WM-Punkte sammelte sie in der Debütsaison mit Platz 15 in Sepang und Rang acht in Valencia. Zwischen 2017 und 2021 ging sie deutlich erfolgreicher in der Supersport-300-WM an den Start.

In diesen fünf Jahren hat die Spanierin insgesamt sieben Siege gefeiert. Ihr bisher größter Karriereerfolg war 2018 der Weltmeistertitel. Aber es gab auch schwierige Phasen. Im September 2020 stürzte Carrasco bei privaten Testfahrten in Estoril.

Dabei brach sie sich zwei Rückenwirbel und musste lange pausieren. Fotos der Operationsnarben sowie von Behandlungen und Physiotherapie hat Carrasco regelmäßig auf ihrem Instagram-Kanal geteilt. Es war ein langer und schwieriger Weg zurück.

Auch wenn sie in den vergangenen beiden Jahren wieder Rennen gefahren ist, gab es Nachwirkungen, die lange anhielten. "Mein Rücken ist jetzt viel besser. Im Vorjahr hatte ich Probleme, die ich lösen konnte. Also physisch fühle ich mich gut", bestätigt sie nun bei 'AS'.

"Die Verletzung hat dafür gesorgt, dass ich nicht komfortabel fahren konnte. In bestimmten Abschnitten der Saison hatte ich Schwierigkeiten. Im Laufe des Jahres war es nicht einfach, damit umzugehen. Am Jahresende habe ich dann daran gearbeitet."

"Wir haben im Winter Tests gemacht und ich hatte keine Probleme. Ich fühle mich gut, aber ich bin noch nicht mit dem [Moto3-] Motorrad gefahren. Körperlich fühle ich mich besser denn je, aber nach so langer Zeit weg vom Motorrad weiß ich nicht, wie es sein wird."

Nach einer punktelosen Saison ist klar, dass Carrasco bessere Ergebnisse braucht, wenn sie auch 2024 noch in der Moto3 fahren will. "Gegen Ende der vergangenen Saison wurden meine Zeiten besser und mein Rückstand geringer."

"Wir wollen von diesem Punkt ins neue Jahr starten und uns kontinuierlich verbessern", nimmt sie sich vor. Mit David Munoz hat Carrasco einen sehr schnellen Teamkollegen. Ihr spanischer Landsmann debütierte im Vorjahr erst in Mugello, weil er zuvor zu jung war.

Ana Carrasco

Auch 2023 fährt die Spanierin für das Boe-KTM-Team Zoom

Munoz raste schon bei seinem zweiten Grand Prix in Barcelona als Zweiter auf das Podest. Auch in Österreich stand er als Dritter auf dem Podium. Munoz war regelmäßig im Spitzenfeld dabei und sammelte 93 WM-Punkte.

"Als Team haben wir das Ziel, dass er um den WM-Titel kämpft. Ich habe die Erfahrung", sagt Carrasco. "Ich habe einen WM-Titel gewonnen. Ich weiß wie es ist, wenn man um einen WM-Titel kämpft. Wir können ein gutes Team sein, weil ich ihm helfen kann."

In den drei Grand-Prix-Klassen ist Carrasco die einzige Dame. Aber in der MotoE, die 2023 auch das WM-Prädikat erhalten hat, ist weiterhin Maria Herrera unterwegs. Sie hat seit 2019 alle Rennen der Elektrorennserie bestritten.

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