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Faubel erstmals mit der Kalex-KTM unterwegs

Hector Faubel hat in Valencia die ersten Runden mit der Kalex-KTM absolviert - Neben dem Spanier wird Alberto Moncayo für Aspar die neue Moto3-Klasse bestreiten

(Motorsport-Total.com) - Die Aspar-Mannschaft wird im kommenden Jahr erneut in allen drei Klassen vertreten sein. In der MotoGP werden zwei Claming-Rule-Motorräder von Aprilia mit den Fahrern Randy de Puniet und Aleix Espargaro zum Einsatz kommen. Für die Moto2 hat Jorge Martinez die beiden Spanier Toni Elias und Nicolas Terol verpflichtet, die eine Suter-Honda fahren werden. In der neuen Moto3 wird dagegen auf ein Chassis von Kalex gesetzt. Der neue Viertaktmotor stammt von KTM. Als Fahrer wurden Hector Faubel und Alberto Moncayo unter Vertrag genommen. Faubel fuhr am vergangenen Mittwoch in Valencia erste Runden mit der Kalex-KTM.

Hector Faubel

Hector Faubel kennt die Viertakter von seiner Moto2-Saison im Jahr 2010

"Die Moto3 ist brandneu und sehr interessant", sagt Martinez über die neue Klasse. "Wir werden für dieses Projekt auf ein Kalex-Chassis und auf Motoren von KTM setzen. Es sind zwei sehr professionelle Hersteller. Wir haben Glück, dass wir von beiden Firmen direkt unterstützt werden. Es ist eine neue und andere Herausforderung als die 125er-Klasse. Die Vision bleibt aber gleich, denn wir wollen ein Spitzenteam bleiben."

Faubel bleibt dem Aspar-Team treu. In der abgelaufenen Saison hat der Spanier in Indianapolis gewonnen. "Alles wird anders sein und zuerst müssen wir uns darauf einstellen. Meine Saison in der Moto2 im Jahr 2010 war sehr positiv. Deshalb habe ich Erfahrung mit Viertaktern", sagt Faubel. Am Mittwoch hatte er in Valencia die ersten zehn Runden gedreht. Hauptsächlich verbrachten die Mechaniker den Tag damit, die Motorräder aufzubauen, da die Teile direkt aus den Fabriken kamen.

"Mein erster Eindruck lautet, dass das Motorrad gut funktioniert. Für ein neues Motorrad fährt es sich ziemlich gut, aber der Motor ist ganz anders", wird Faubel von 'MotoGP.com' zitiert. "Das Leistungsband ist viel niedriger als bei einem Zweitakter. Es gibt noch viel Arbeit zu tun, denn das Motorrad ist wie ein Baby und muss sich erst entwickeln."

"Ich bin nur wenige Runden gefahren, weil das Team das Motorrad erst zusammenbauen musste. Ich kenne aber die Viertakter und alles lief in Ordnung. Es ist noch zu früh, um mehr über das Motorrad zu sagen. Wir werden noch am Gemisch und der Benzineinspritzung arbeiten. Diese Bereiche sind ganz anders als bei den Zweitaktern."

Moncayo konnte dagegen am Mittwoch keine Runden fahren, dafür drehte KTM-Testfahrer Joan Olive einige Umläufe. Der Teamwechsel war für Moncayo wichtig: "Es ist für mich ein Schlüssel für die nächste Saison. Ich bin nun bei einem sehr professionellen Team. Ich hoffe, dass ich meinen Fahrstil verbessern kann. Ich weiß, dass diese Mannschaft alles tut, damit die Fahrer das Beste herausholen können", sagt der Spanier. "Es liegt eine Herausforderung vor uns. Ich will mich als Fahrer verbessern und peile in jedem Rennen die Spitze an."

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