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"Es gibt erste Gespräche": Wechselt Öttl in die Moto2-Klasse?

Wird Philipp Öttl im nächsten Jahr eine siebte Moto3-Saison fahren oder in die Moto2 wechseln? - Wie momentan der Stand des 22-jährigen Deutschen ist

(Motorsport-Total.com) - Mit seinem ersten Grand-Prix-Sieg in Jerez de la Frontera schaffte Philipp Öttl seinen Durchbruch in der Moto3-Klasse. In Indianapolis 2015 (Platz drei) und in Spielberg 2017 (Zweiter) stand der Deutsche ebenfalls bei der Siegerehrung, doch in Jerez jubelte er erstmals von der höchsten Stufe des Podests. Öttl debütierte beim Saisonfinale 2012 in der Weltmeisterschaft und ist seit 2013 ein Fixstarter. Mittlerweile zählt der 22-Jährige in der kleinsten Klasse zum "alten Eisen".

Philipp Öttl

Philipp Öttl fährt derzeit seine sechste Saison in der Moto3-Klasse Zoom

Schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte, dass Öttl in die Moto2 aufsteigen könnte."Im Vorjahr hat es Diskussionen gegeben, aber die waren schnell beendet", sagt er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich bin damals von einer Verletzung zurückgekommen und habe mich am Sachsenring mit Platz fünf zurückgemeldet. Das war ein Comeback in die richtige Richtung." Trotzdem blieb die Familie Öttl mit dem Schedl-Team in der Moto3.

"Nachdem ich mich zwei Jahre immer nach meinem Geburtstag verletzt habe, wollte ich eine Saison zusammenbringen, in der ich schnell bin und sie gut zu Ende fahren kann", nennt Öttl die damaligen Gründe dafür. Erst mit soliden Ergebnissen wird ein Moto2-Wechsel spruchreif. "Momentan sieht es nicht so schlecht aus", bewertet er seine bisherige Saison, obwohl Le Mans und und Mugello schwierig waren. "Aber wir haben einen Grand Prix gewonnen und wir sind vom Speed her immer dabei."

Nun gilt es, ähnlich wie in Jerez weitere Spitzenergebnisse zu erzielen, um auf sich aufmerksam zu machen. "So muss es im Endeffekt sein", sagt Öttl. "Ich möchte das bestätigen und Podestplätze wären gut. Das braucht man für die Moto2. Die Moto2 ist aber eine andere Klasse. Dort muss man wirklich schnell Motorradfahren. In der Moto3 muss nicht der Schnellste gewinnen. In der Moto2 ist das eine andere Geschichte."

Philipp Öttl

In Jerez feierte der Deutsche seinen ersten Grand-Prix-Sieg Zoom

Mit dem Umstieg auf die Einheitsmotoren von Triumph werden im nächsten Jahr die Karten in der Moto2-Klasse neu gemischt. Im Gegensatz zur MotoGP, wo bereits die meisten Fahrerverträge unterschrieben sind, ist in den beiden kleinen Klasse noch sehr viel offen. "In Jerez gab es erste Gespräche", meint Öttl über einen möglichen Moto2-Wechsel für 2019. "Es steckt aber noch alles in den Kinderschuhen. Je länger die Saison voranschreitet, desto mehr Gespräche finden statt und dann kann man auch mehr sagen."

In den kommenden Wochen werden im Fahrerlager die verschiedensten Gespräche und Verhandlungen weitergeführt. Erst rund um den Sachsenring können sich konkretere Sachen abzeichnen. Nach der Sommerpause könnten rund um Brünn und Spielberg Entscheidungen getroffen werden. Deshalb ist derzeit noch offen, in welcher Klasse Öttl im nächsten Jahr fahren wird: "Es gibt Gespräche, aber ich weiß nichts Genaues. Ich konzentriere mich aufs Fahren."

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