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Valentino Rossi lobt Bagnaia: "Unglaubliche" Fortschritte

Francesco Bagnaia kämpft 2018 um den WM-Titel in der Moto2 - Von seinem Mentor Valentino Rossi gibt es eine Menge Lob für den nächstjährigen MotoGP-Piloten

(Motorsport-Total.com) - Francesco Bagnaia könnte vor einer großen Zukunft stehen. Der Italiener aus der VR46-Akademie von Valentino Rossi kämpft in diesem Jahr um den Titel in der Moto2 und hat für 2019 bereits einen MotoGP-Vertrag bei Pramac-Ducati in der Tasche. Dabei hatte der heute 21-Jährige einst einen schwierigen Start in seine WM-Karriere. In seiner Debütsaison 2013 blieb "Pecco" in der Moto3 auf einer FTR-Honda komplett ohne Punkte.

Francesco Bagnaia, Valentino Rossi

2015: Rossi glaubte auch vor dessen Durchbruch bereits an Bagnaia Zoom

"Die Geschichte von 'Pecco' ist interessant, denn wir haben ihn geholt, nachdem er in seiner ersten WM-Saison gar keine Punkte holen konnte", erklärt auch Mentor Rossi. Trotz der verkorksten Debütsaison wechselte Bagnaia 2014 ins Sky-VR46-Team. "Vor dieser Saison war er in Spanien sehr stark. Er fuhr dort bereits gegen Alex Marquez, (Alex) Rins, (Miguel) Oliveira, und er war sehr schnell", begründet Rossi den Schritt.

Eine echte "Leistungsexplosion" gab es bei Bagnaia anschließend aber weder 2014 auf der KTM im VR46-Team, noch 2015 auf der Mahindra. Der Durchbruch gelang erst 2016, als er - ebenfalls auf Mahindra - in der Moto3 seine ersten beiden Siege einfahren und die WM auf Rang vier beenden konnte. "Ich glaube, dass er 2016 bei Mahindra angefangen hat, richtig an sich selbst zu glauben", erklärt Rossi.

"Er gewann mit einem Bike, das eigentlich langsamer war", erinnert der "Doctor" und ergänzt: "Seit dieser Saison hat er unglaubliche Fortschritte gemacht. Im vergangenen Jahr war er bereits in seiner ersten Saison (in der Moto2; Anm. d. Red.) sehr stark. Und in diesem Jahr hat er noch einmal einen Schritt gemacht." 2017 stand Bagnaia bereits viermal auf dem Podium, 2018 folgte gleich beim Saisonauftakt in Katar der erste Sieg in der mittleren Klasse.

"Er hat vor allem daran gearbeitet, sich beim Rennbeginn zu verbessern, denn da hatte er im vergangenen Jahr Probleme. Er war am Ende sehr stark, aber am Anfang hatte er Schwierigkeiten", verrät Rossi und prophezeit: "In diesem Jahr ist er bereit, um den Titel mitzukämpfen." Nach den ersten vier Saisonrennen 2018 führt Bagnaia die Moto2-WM mit zwei Siegen und 73 Punkten an.

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