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Marcel Schrötter: Keine guten Trainingsmöglichkeiten in Deutschland

Moto2-WM-Pilot Marcel Schrötter zieht es im Winter nach Italien und Spanien: Besonders die italienischen Motocross-Strecken begeistern den Deutschen

(Motorsport-Total.com) - Schlechtes Wetter und ein Mangel an Trainingsmöglichkeiten erschweren den deutschen Piloten die Saisonvorbereitung im Winter. Während sich in Deutschland von November bis März meist kein Rad dreht, wird in Spanien und auch in Italien eifrig trainiert. Auch Moto2-WM-Pilot Marcel Schrötter zieht es in den Süden.

Marcel Schrötter

Marcel Schrötter schwärmt von den Trainingsmöglichkeiten in Italien und Spanien Zoom

Begeistert ist Schrötter von den vielen guten Motocross-Strecken in Italien. "Italien ist der absolute Wahnsinn", schwärmt Schrötter im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Alle paar Kilometer gibt es eine Topstrecke. Du hast zwar keine 17 oder 20 Grad wie in Spanien, aber weil es relativ sandig ist und es weicheren Boden gibt, kann man da sehr gut fahren."

Am liebsten trainiert Schrötter mit seiner Trainingsgruppe, zu der auch einige prominente Namen aus der MotoGP gehören. "Die waren vergangenes Jahr auch in Italien und haben gesehen, wie wahnsinnig gut die Motocross-Strecken sind. Jack Miller wollte die Woche auch mit dabei sein. Ich weiß nicht, wann der aus Australien zurückkommt", kommentiert Schrötter.

"Danach werden wir nach Spanien fahren und da nochmal ein bis zwei Wochen trainieren. Ich werde wahrscheinlich auf keine Rennstrecke gehen, weil ich kein eigenes Motorrad habe und der Aufwand groß ist", erklärt Schrötter. "Hätte ich eine Fahrbereite dastehen, dann wäre das keine Frage. Ich würde ein Motorrad bekommen, aber das wäre Standard."

Das Training mit einem serienmäßigen Motorrad bringt Schrötter nichts. "Ich habe das die vergangenen Jahre gemerkt, dass es ganz cool ist für einen Tag, um im Winter wieder auf Speed zu kommen, aber die sind teilweise so weit weg, wie bei den Bremsen. Da ist der Umstieg teilweise so groß, dass das Rennmotorrad, wenn es wieder los geht, fremd ist. Das bringt dann nichts", begründet er.

"Wenn, dann müsste ich mir ein Motorrad aufbauen, das sehr ähnlich ist. Wir dürfen nicht das gleiche Motorrad fahren. Aber das ist ein riesiger Aufwand für drei bis vier Tage, die man Zeit hat, Motorrad zu fahren. Deshalb konzentriere ich mich in Spanien auf Flat-Track-Fahren, Mountain-Biken und Rennrad fahren. Das sind zwei Wochen Vollgas trainieren. Anfang Februar geht es schon mit dem ersten Test los, es bleibt also nicht ewig viel Zeit", so der Deutsche.

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